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Bedeutung der Drehregler bei Amp und Cabinets

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Bedeutung der Drehregler bei Amp und Cabinets

Beitragvon jojob38 » Donnerstag 6. Juni 2013, 20:16

Hallo liebe Community,

wer ist so nett und erklärt mir dei Drehregler (HUM, SAG ...) bei den Ampeinstellungen und den Cabinets? Wäre sehr nett, wenn ich verstehen würde, was die Drehregler im einzelnen bedeuten und was sie bewirken.

Wahrscheinlich wurde das schon tausendmal gefragt, aber irgenwie habe ich Nichts passendes gefunden. Oder ich bin zu blöd zum Suchen. Bitte da um Verständnis und um Hilfe.

Danke
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Re: Bedeutung der Drehregler bei Amp und Cabinets

Beitragvon Luke » Dienstag 11. Juni 2013, 08:55

Seite 6.9 im Handbuch (Advanced Guide 2.10) ist so nett, dir das zu erklären.
Zu erhalten auf line6.com.
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Re: Bedeutung der Drehregler bei Amp und Cabinets

Beitragvon olerabbit » Dienstag 11. Juni 2013, 14:11

Ich finde diese Frage des OP durchaus berechtigt. Die Erklärung des Expertenhandbuches für SAG und HUM hilft da aber nicht so recht weiter (Zitate aus dem dt. Expertenhandbuch 6.9 „Editieren der Verstärkerparameter“):

SAG: “Wenn du das “Duchhängen” (Sag) auf den Mindestwert stellst, reagiert die Endstufe zackiger und dynamischer auf deinen Anschlag. Gleichzeitig verlängert sich das Sustain.“
HUM: „Hiermit bestimmst du, wie stark das Brummen und die Wechselstromwellen den Sound beeinflussen. Bei Anwahl des Höchstwertes wird es relativ befremdlich.“

Diese Aussagen sind für MICH als Erklärung ein echter Schenkelklopfer. Insbesondere der Nachsatz bei HUM; „…Bei Anwahl des Höchstwertes wird es relativ befremdlich.“ (??)
Aber was sich Line 6 mit diesen Reglern gedacht hat, weiß auch ich bis heute nicht. Sie sind mWn einzigartig, die ich bei noch keinem anderen Hersteller entdeckt habe.
Aber vlt habe ich ja was übersehen.

Einen Praxisbezug zu meinem analogen Equipment (Röhrenamp + MultiFX + Pedalboard) kann ich für mich jedenfalls nicht erkennen.
Auch nicht beim Equipment befreundeter Gitarristen in andern Bands.
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Re: Bedeutung der Drehregler bei Amp und Cabinets

Beitragvon Luke » Dienstag 11. Juni 2013, 15:24

Na gut, ich gebs zu: Die Beschreibung im Handbuch ist recht esoterisch.
Aber die von Line6 intendierte Wirkungsweise der Regler wird dort beschrieben.

Den Begriff sag kenne ich aus dem Effektbereich. Wenn ein fast leere Batterie im Verzerrer ist, führt das wohl zu einem ganz tollen Sound. Die Kollegen Landau und Johnson sollen ja neben der Marke der Batterie auch hören, wie leer diese ist.
Bei hum stelle ich mir vor, dass analog dazu die Auswirkungen einer minderwertigen Stromversorgung mit Netzbrummen simuliert wird.

Über Sinn und Zweck solchen Tuns kann man sicher streiten.
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Re: Bedeutung der Drehregler bei Amp und Cabinets

Beitragvon olerabbit » Dienstag 11. Juni 2013, 17:30

Luke, wenn du mit deinen Vermutungen richtig liegst, wäre das die beste Erklärung dieser mysteriösen Paramater, die ich bis dato gehört habe.
Da könnte sich auch Line6 mal eine Scheibe für's Hanbuch von abschneiden - deren Erklärung tendiert für mich ins Skurrile.

Unabhängig davon könnte das wohl eher etwas für experimentelles Sounddesign sein.
Ich habe noch in keiner Demo die Auswirkungen dieser Paramater auf den Sound gehört und kann daher darüber nur spekulieren.
Ich stimme dir zu: die Praxisrelevanz dieser Features dürfte von Gitarrist zu Gitarrist sicherlich unterschiedlich ausfallen.
Ich behaupte mal für mich, daß ich persönlich locker darauf verzichten könnte. Das tue ich ja jetzt schon, weil ich keinen POD HD habe.

Live auf der Bühne fällt es ohnehin schwerer, feine Soundnuancen rauszuhören. Das ist im Recording-Bereich eine andere Situation.
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Re: Bedeutung der Drehregler bei Amp und Cabinets

Beitragvon Mike the Mechanic » Mittwoch 12. Juni 2013, 15:29

"Sag" bezeichnet ja bei voll aufgerissenen Röhrenamps einen kurzen Leistungseinbruch nach dem Anschlag, verursacht durch Netzteil und Gleichrichterröhre, die die geforderte Leistung nicht so schnell liefern können. So technisch das klingt, bewirkt "Sag" beim Spielen eine "Nachgiebigkeit" im Ton, die vielen Spielern gefällt. Kann also durchaus praxisrelevant sein.

Wozu "Hum" gut sein soll erschließt sich mir jedoch auch nicht.

Viele Grüße,

Mike
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