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ade Mischpult

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ade Mischpult

Beitragvon schmaasmuck » Montag 22. August 2011, 14:06

Hallo,

also hier mal das Thema Rechnerbasierte Mix Lösung - ade Mischpult...

Also, wo fang ich an....

.......wir haben ein neues Bandprojekt gegründet, und fahren da von Anfang an per InEar im Proberaum. Kabelgebunden.

sobald ein Stück fertiggeschrieben ist, nehmen wir es als Skizze in die DAW für das spätere eigentliche Recording auf. Der Drummer heißt z.Zeit noch Aaron oder Charlie aus Jamstix.

Bisheriges Equipment:
Ein Rechner mit Reaper als Recordingprogramm
ein altes 2 Kanal Tascam USB Interface (untere Liga)
ein 24 Kanal Mischpult mit 6 Auxwegen
ein 6 fach Kopfhörerverstärker
KRK Rokit RP8 G2 Nahfeldmonitore

Es hat alles funktioniert mit Drummer oder Klick aus der DAW, latenzfrei, aber fragt nicht nach der Verkabelung, .....ziemlich strange.

der größte Schwachpunkt war das USB Interface. Die Wandler sind grottig und das Teil fliegt eh bald auseinander. Vergleichtests mit dem X3L und einem anderen Interface haben gezeigt, dass da es klangliche Welten an Unterschied gibt.

Bevor wir uns nun was neues Anschaffen, und ein Haufen Geld womöglich unnütz verbraten wird. Haben wir uns überlegt, was das neue Interface bzw. das gesamte System alles können soll.

so long...
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Re: ade Mischpult

Beitragvon schmaasmuck » Montag 22. August 2011, 14:13

Also...das System soll können:

- Monitoring für jedes Bandmitglied
- hinzuspielen von Drums aus der DAW
- Multitrackrecording der gesamten Band
- für Livegigs ein Summensignal zur PA Schicken
- alles abspeicherbar
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Re: ade Mischpult

Beitragvon schmaasmuck » Montag 22. August 2011, 14:42

nunja,

viele Wünsche, dass sowas möglich ist, kenn ich aus anderen Projekten, wo das Budget deutlich höher liegt. (Allen & Heath iLive112 mit Aviom System....aber Preislich in der Liga eines Neuwagens)

Auch die kleineren Digitalmixer von z.B. Yamaha kennen wir schon, aber auch für unser Budget zu Teuer.

Da sowieso ein Rechner mit im Proberaum und am Live-Set sein wird, war die Überlegung, ob das ganze nicht auch gleich in die DAW mit eingebunden werden könnte.

Also hier die geplante Lösung:

Die schwachstelle bei so vielen Spuren und Mixen ist der USB oder Firewire Port, also musste eine PCI oder PCIe Karte her.

Diese hier:
http://www.thomann.de/de/rme_digi_9652_hdsp.htm

Diese Soundkarte kommt mit der RME eigenen Software TotalMix, welche das Routing, das Mixing und die Submixes auf der Soundkarte übernimmt

Dann braucht man aber noch Preamps und Wandler...
http://www.thomann.de/de/focusrite_octo ... ynamic.htm

Der einzige Wandler/Preamp in der Preisklasse, der ADAT in und out hat, und obendrein sehr gute Wandler und noch nen Compressor für die Eingänge.

Hintendran noch ein Kopfhörerverstärker für die InEar Mixe, und schon simmer fertig.


Das ganze dann inkl. Rechner in ein Rack eingebaut und fest verkabelt.

Durch den modularen Aufbau kann man alles erweitern. Sollten wir mal mehr Kanäle benötigen, dann kann man sich einfach noch eine Preamp/Wandlereinheit dazukaufen.

Durch Reaper an der DAW können alle Signale recorded werden, oder Drums oder Samples von der DAW wiedergegeben werden.

Man kann die Band auch mit Studionahfeldmonitoren schon im Proberaum für den Livegig abmischen, das ganze abspeichern und braucht dann nur noch den Livemix an die PA und den Raum anpassen.

Gespielt wird sowieso alles mit Line6 Pod´s direkt in das interface.

Alles in allem eine seeeehr mächtige Lösung. (und im Verhältnis sehr Preiswert)

Soweit die Theorie....

wie gesagt, wir sind gerade noch am Aufbau des Ganzen. Die Teile sind bestellt, teilweise schon zusammengesetzt...

.....ich bin selbst sehr gespannt, ob das alles so funzt, wie wir uns das überlegt haben. Erste Versuche sind schon recht vielversprechend!


sobald alles läuft, eingebaut, getestet ist, gibt´s mehr Infos

Grüße
Simon
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ade Mischpult

Beitragvon hydra99 » Montag 22. August 2011, 15:00

Habe bisher noch nicht ersehen können, wie ihr die Klangregelung (vor allem beim Gesang) bewerkstelligt.

Gruss
Karsten
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Re: ade Mischpult

Beitragvon Doc » Montag 22. August 2011, 15:24

Sehr interessant, danke!
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Re: ade Mischpult

Beitragvon schmaasmuck » Montag 22. August 2011, 15:43

das mit dem EQ ist ne gute Frage....wir planen im Prinzip mit fertigen Signalen reinzugehn, d.h. der Sänger hat noch nen Channel Strip vorneweg, oder ein Pod...mal sehn, wie gesagt....alles noch im Fluss......
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Re: ade Mischpult

Beitragvon Klassiker » Montag 22. August 2011, 15:53

Fast alle Wünsche kannst Du mit dem Yamaha 01V96VCM abdecken. Wenn Du einen BEHRINGER ADA8000 ULTRAGAIN PRO8 DIGITAL per optischer Verbindung anschließt, hast Du weiter 8 Eingänge und 8 Ausgänge. Somit könntest Du für knapp 1700 EUR 12 Musiker gleichzeitig mit ihrem eigenen In-Ear Signal bespaßen.

Edit: Der Preis ist natürlich knapp 2700 EUR und nicht 1700 EUR.
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Re: ade Mischpult

Beitragvon Gitarrenschlumpf » Montag 22. August 2011, 16:03

Klassiker hat geschrieben:
Fast alle Wünsche kannst Du mit dem Yamaha 01V96VCM abdecken. Wenn Du einen BEHRINGER ADA8000 ULTRAGAIN PRO8 DIGITAL per optischer Verbindung anschließt, hast Du weiter 8 Eingänge und 8 Ausgänge. Somit könntest Du für knapp 1700 EUR 12 Musiker gleichzeitig mit ihrem eigenen In-Ear Signal bespaßen.


Wäre auch meine erste Idee. Die Behringer-Wandler sind gut und günstig. Nehmt dann aber immer optische Ersatzkabel mit. ;)
MfG, Marco

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Re: ade Mischpult

Beitragvon martellosan » Montag 22. August 2011, 18:51

Weil wir grad bei Behringer sind.... da gibts bald ein neues Pult. "X32" glaub ich. Wäre vielleicht auch interessant (vor allem preislich). Oder so was wie Klassiker vorgeschlagen hat. Mir persönlich wäre ein Rechner als "Zentrale" zu unsicher (vor allem Live). Von der Idee interessant, aber vielleicht problematisch....
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Re: ade Mischpult

Beitragvon schmaasmuck » Montag 22. August 2011, 19:25

das mit dem yamaha und dem behringer hatten wir schonmal. Wir wollen´s halt mal anders probieren.

Bitte keine Alternativratschläge....ich frage ja hier nicht, was ihr machen würdet, sondern es wollte jemand wissen, wie wir´s vorhaben. Ist halt mal was anderes.
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Re: ade Mischpult

Beitragvon TubeTom » Dienstag 23. August 2011, 10:30

Ist das hier schon bekannt??? http://www.softwareaudioconsole.com/
Grüße, TubeTom http://www.partyband-getahead.de

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Re: ade Mischpult

Beitragvon Gitarrenschlumpf » Dienstag 23. August 2011, 10:37

TubeTom hat geschrieben:
Ist das hier schon bekannt??? http://www.softwareaudioconsole.com/

Nö. 500 Dollar für die Software ist schon ne Ansage. Hinzu käme eine Rechnersystem (+1 für´s Backup) und ein paar große Wandler. Günstig wird das sicher nicht. Zumal dann auch sämtliche Zugriffe ausschließlich am Rechner erfolgen müssen.
MfG, Marco

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Re: ade Mischpult

Beitragvon schmaasmuck » Dienstag 23. August 2011, 11:22

muss mich zu obigen Post noch korrigieren.

Die Submixes und EQs werden über Reaper laufen nicht über TotalMix. Bisher sieht die Sache gut aus, wenn der neue Wandler und Soundkarte da ist, und auch verbaut, werden Tests zeigen, ob das Latenzmässig hinhaut.

(Bisheriges Testtool ist ein 19" USB 8 Kanal Interface......die Reaperkonfig funzt wunderbar, aber das USB und die langsamen Wandler des Interface sind im Moment noch der Flaschenhals. )
Durch die RME PCI Karte und den Focusrite Wandler hoffe ich in dem Bereich auf ne erhebliche Leistungssteigerung.
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Beitragvon hydra99 » Dienstag 23. August 2011, 14:29

Mix und EQ im Rechner (Reaper) ... Ich kanns mir nicht vorstellen, dass das mit der Latenz gut geht. Beim Recording Zuhause mit MacPro und Apogee Ensemble sind die Latenzen schon ziemlich gut, aber Einspielen mit Softmonitoring ist da nicht vernünftig möglich. Ich bin gespannt auf deinen Bericht.

Gruss
Karsten
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Re: ade Mischpult

Beitragvon schmaasmuck » Donnerstag 25. August 2011, 07:22

kleines Update...

gestern kam auch noch das Focusrite per Post an....

wir haben gestern erstmal den Rechner frisch aufgesetzt, die RME Karte eingebaut, benötigte Software und Treiber installiert und das Octopre angeschlossen.

Den Rest vom Abend haben wir damit verbracht, die Geräte und Reaper dazu zu bringen miteinander zu reden, und durch´s Routing durchzusteigen.

Am Ende hatten wir zumindes schonmal alles dazu gebracht, dass Sound rein und auch wieder rauskommt.

Die nächsten Wochen kommt dann die Kür, d.h. Routing und Submixes erstellen. usw. .......das dauert halt mal ein bisschen, bis man jedes Setting und Häkchen da hat wo es sein soll...die Spannung steigt.
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Re: ade Mischpult

Beitragvon schmaasmuck » Mittwoch 31. August 2011, 10:19

so, gestern hatten wir die erste Probe mit neuem Setup.

Die Signale werden per Focusrite Octopre Dynamic gewandelt, laufen per ADAT in eine RME 9652 PCI Karte. Von da geht´s in Reaper. Hier wird geroutet, gemixt, VST-FX und recorded. Dann wieder über die RME per ADAT zum Focusrite. Von da in einen 6-Fach Kopfhörerverstärker...

Das ganze dann schön in einem Rack verschraubt. Der Rechner steht im Augenblick noch daneben. Es wird aber in Zukunft ein neuer in einem Rackgehäuse sein Zuhause finden.

Alles läuft und klingt bis jetzt richtig richtig gut.
-Jeder hat seinen eigenen Monitormix,
-es werden Sounds aus Reaper dazugespielt (Jamstix oder sonstiges).
-Es kann gleichzeitig Multitrack recorded werden
-alles speicherbar
-EQs, Compressoren, und Hall kommt aus Reaper
-alles in Allem weniger als 6ms Latenz im System knackserfrei
-Prozessorlast dümpelt bei 7 %, das Meiste macht die RME selber ohne den Rechner zu belasten.
-ein fertiger Mix kann schon für die PA im Studio erstellt werden, und muss nur noch an den Raum und PA angepasst werden.

das Beste....da wir alles recht günstig geschossen haben, haben wir nur ca. 600 Euro für die RME und den Focusrite zusammen ausgegeben.

sollten noch mehr Musiker hinzustossen ist es durch den Modularen Aufbau kein Problem einfach noch nen zweiten Wandler für mehr Eingänge einzubinden.

klar, das Feintuning der verschiedenen Mixe kommt erst noch und braucht seine Zeit, aber bis jetzt isses schonmal um ein vielfaches besser, als ein lauter Proberaum. Auch wird sich zeigen müssen, ob alles immer stabil läuft. Bis jetzt tut es jedenfalls was es soll.

Das macht schonmal ziemlich happy. :-DD
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Re: ade Mischpult

Beitragvon IncredibleOLF » Mittwoch 31. August 2011, 10:51

...hört sich gut an.... allerdings würde unser Drummer bei 6ms Latenz nen Anfall bekommen...
dem is schon die Latenz vom Yamaha Promix zu krass.... da bekommt er sein Monitoring
bei sich am Drum_modul separat....
AFD
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Re: ade Mischpult

Beitragvon schmaasmuck » Mittwoch 31. August 2011, 11:47

die 6ms is ein rein rechnerischer Wert. (mit einem Latency-Check-Tool). evtl. lässt sich da noch mehr rausholen.

grad für die VST-Effekte wollen wir noch Arbeitsspeicher aufrüsten.....sind im Moment nur 2GB, und das is relativ wenig, wenn man bedenkt, dass da Jamstix und ein Faltungshall laufen. vielleicht kann man dann die Buffer-Size noch verkleinern, was dann auch die Latenz noch verringert. Es muss halt knackserfrei laufen.
Der verwendete Rechner ist im Moment noch nix besonderes. ein AMD DualCore mit 2GB RAM (die Taktzahl vom Prozessor weiß ich etz net, is aber irgendwas so um die 2 GHz rum.) Da is irgendwann sowieso ein anderer geplant.


gefühlt oder gemerkt hat man nix von Latenz,
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Re: ade Mischpult

Beitragvon mrs zambesi » Mittwoch 31. August 2011, 13:33

[quote="IncredibleOLF"]...hört sich gut an.... allerdings würde unser Drummer bei 6ms Latenz nen Anfall bekommen...
quote]

Was hat der arme denn früher gemacht, als die Gitarrenverstärker noch zwei Meter (oder mehr) von ihm entfernt waren? :brille
:)

Beste Grüße
Arne
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Re: ade Mischpult

Beitragvon Klassiker » Mittwoch 31. August 2011, 13:52

mrs zambesi hat geschrieben:
IncredibleOLF hat geschrieben:
...hört sich gut an.... allerdings würde unser Drummer bei 6ms Latenz nen Anfall bekommen...
quote]

Was hat der arme denn früher gemacht, als die Gitarrenverstärker noch zwei Meter (oder mehr) von ihm entfernt waren? :brille
:)

Beste Grüße
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Der hat sich sicher an den Händen/Fingern der Gitarristen orientiert :-)
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Re: ade Mischpult

Beitragvon IncredibleOLF » Mittwoch 31. August 2011, 14:16

das Problem ist das wenn er seine Drums verzögert mit Latenz auf die Ohren bekommt.... das is ja auch eher unnatürlich !!!
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Re: ade Mischpult

Beitragvon schmaasmuck » Freitag 13. Januar 2012, 10:21

so, kurzes Update!

wir proben regelmäßig über das System und es läuft sehr stabil, und ist Soundmäßig natürlich purer Luxus.

Das mit der Latenz von 6ms hört man eigentlich nicht wirklich, aber man spürt es eher....

.....deshalb hab ich noch ein wenig nachgeforscht, und im RME-Forum unter Tips und Tricks einen Link entdeckt, zur Optimierung eines Windows7 Rechners als DAW.

gestern hab ich mich mal hingesetzt und auf der alten Mühle von Rechner die ganzen System-Tweaks vorgenommen.

und Wahnsinn!!! jetzt ist die Buffergröße des ASIO-Treibers bei 32 (vorher wars bei 256) d.h. wir haben eine Latenz von 0,7ms knackserfrei. Das ist so gesehen Audio in Echtzeit. Weniger lässt sich an der Soundkarte auch gar nicht einstellen. :-))

(bei der nächsten Probe muss ich noch testen, ob wir gleichzeitig recorden können und wie viele VST-Plugins das System in der Konfiguration verträgt, aber das dürfte mit mehr RAM zu erschlagen sein. auch wenn man die Buffergröße auf 64 hochsetzten müsste wären´s auch noch sehr sehr gute 1,5ms Latenz.)

den Link möchte ich euch nicht vorenthalten:
http://timos-welt.de/win7/

...ich werd dann mal ein Legosteinchen in nen Umschlag stecken.

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Re: ade Mischpult

Beitragvon Gitarrenschlumpf » Freitag 13. Januar 2012, 10:28

Sehr interessant. Danke dir!
MfG, Marco

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Re: ade Mischpult

Beitragvon schmaasmuck » Freitag 13. Januar 2012, 10:59

lustigerweise war in meinem Fall der größte Latenzstörenfried das CD-ROM Laufwerk im Rechner........im Gerätemanager deaktiviert, und schon war die letzte Hürde überwunden und sämtliche Hintergrundprozesse liefen im 0,1-0,2ms Bereich ab, ohne der Soundkarte den Weg zu versperren...

PS: falls man das Laufwerk in der DAW wieder benötigt, kann man es ja jederzeit wieder aktivieren...
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Re: ade Mischpult

Beitragvon wdragon » Dienstag 17. Januar 2012, 14:50

schmaasmuck hat geschrieben:
lustigerweise war in meinem Fall der größte Latenzstörenfried das CD-ROM Laufwerk im Rechner........


Als IDE oder SATA? Und Du hast einen aktuelle Rechner, und verwendest wirklich noch ein CD-Rom-Laufwerk? Oder meinst Du ein DVD-Laufwerk? Aktuelle Laufwerke per SATA sollten an sich diese Probleme nicht machen, von IDE-Laufwerken sollte man heute Abstand nehmen, die weisen oft genau die von Dir geschilderten Problemen auf. Wenn Du ein aktuelles Intel-Board verwendest, solltest Du unbedingt die aktuellen Intel-SATA-Treiber (Rapid Storage Technologie STOR_allOS_10.8.0.1003)installieren, sonst läßt sich das Laufwerk zwar ansprechen, funktioniert aber mit keinem Brennprogramm.

Was für ein Laufwerk verwendest Du genau? Und warum habt Ihr nicht gleich ein paar EUR mehr hingelegt und Euch gleich eine PCIe-Karte gekauft?

http://www.thomann.de/de/rme_hdspe_raydat.htm

Was wird bei Euch als Kopfhörerverstärker verwendet, und wie bekommt Ihr das eigentlich hin, daß jeder seinen eigenen Mix hat?
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Re: ade Mischpult

Beitragvon schmaasmuck » Montag 23. Januar 2012, 09:02

ja, klar....es ist natürlich ein DVD-Laufwerk per SATA .....genauer hab ich noch nicht untersucht, warum es Probleme gemacht hat. Ich vermute, dass es am Treiber lag.
Ist aber nicht weiter wichtig, da der Rechner schon älter ist, und in ein paar Monaten gegen einen Neuen im 19" Rackgehäuse ausgetauscht wird. Hauptsache es läuft. Ist nur ne Übergangslösung.

die PCI Karte haben wir günstig für gute 200 Euronen bei ebay geschossen....da kann man schon zuschlagen. evtl. kommt beim neuen Rechner auch noch was besseres rein, aber mal sehn. Die Karte funzt ja einwandfrei.

Kopfhörerverstärker is dieser hier:
http://www.thomann.de/de/art_headamp_6_pro.htm

Um jedem einen eigenen Mix zu geben, legt man in Reaper für jedes Instrument einen Track an. Diese werden erstmal scharfgeschalten und der "Mithören"-Butten gedrückt (die genaue Terminologie weiß ich etz net auswendig)

Dann kann man über den I/O Butten bei jedem Track Sends und Recieves hinzufügen. Hier fügt man für jeden Kopfhörermix einen neuen "Audio Hardware Output Send" hinzu, und schaltet diesen Pre Fader / Post FX.

Dies führt man bei jedem Track durch, und hat sich so quasi AUX-Wege geschaffen. Wie bei einem normalen Mischpult.

Und schon hat man für jeden seinen eigenen Mix. Diese sind unabhängig von Lautstärke und Panning der normalen Tracks, haben aber trotzdem die FX.
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