Wie Palmer PDI / H&K Red Box anschließen?

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Wie Palmer PDI / H&K Red Box anschließen?

Beitragvon Mr. SloMo » Sonntag 6. Januar 2013, 13:09

Hallo Leute!

Mal ne Frage zu D.I.-Speakersims wie Palmer PDI und H&K Red Box: Beide Geräte dürfen ja nicht ohne Speaker am Amp betrieben werden, da sie keine Loadbox integriert haben.
Wie sieht es aber nun z.B. bei einem Combo aus, bei dem der interne Speaker angeschlossen bleibt:
1. Kann man aus dem zusätzlichen Speakerausgang einfach in die D.I.-Box, ohne einen weiteren Speaker dahinter zu klemmen?
2. Benutzt man dann auch ein Lautsprecherkabel oder tut es hier ein Instrumentenkabel?

Gruß
Jan
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Re: Wie Palmer PDI / H&K Red Box anschließen?

Beitragvon olerabbit » Sonntag 6. Januar 2013, 14:47

Hallo Jan,

eine DI-Box wird normalerweise zwischen Amp und Speaker geschaltet, um das Lautsprechersignal abzugreifen und z.B. direkt in einen Mixer zu leiten. Das bedeutet, in diesem Fall wird ein Speaker immer parallel zur DI-Box betrieben.

zu 1) Ob du nun die DI-Box wie oben beschrieben zwischenschaltest oder das Speakersignal aus einem weiteren Speaker-Ausgang abnimmst, ist erst einmal prinzipiell egal. Bei einigen Amps könnte aber in diesem Fall der angeschlossene Speaker stumm geschaltet werden. Doch auch wenn er stumm wäre, ist er für die Lastaufnahme unverzichtbar, d.h. er muß in Funktion bleiben und darf nicht abgestöpselt werden. Ich kennen deinen Amp nicht, aber solange die Aktivierung des 2. Speaker-Ausgangs nicht den normalen Standard-Speaker deaktiviert, sollte das klappen. Wenn du dir diesbezüglich unsicher bist, schließe die DI-Box einfach wie eingangs beschrieben an.

zu 2) Solange du das Amp-Signal in einen Instrumenteneingang schickst, solltest du auch ein Instrumentenkabel verwenden.

Ich selbst betreibe in der Band meinen Amp (Head) komplett ohne Box und gehe direkt vom Amp aus mit einem XLR/Klinke-Kabel in ein Palmer PDI03 (Loadbox mit Speaker-Simulation) und von dort mit einem Instrumentenkabel direkt in den Instrumenteneingang unseres PA-Mixers.

Ich finde, die DI-Boxen von Palmer und H&K klingen unterschiedlich, auch weil sie unterschiedliche Boxensetups (1x10, 1x12, 2x2, 4x12 oder was auch immer sie beinhalten) unterschiedlich simulieren. Sie passen nicht immer zu jedem Amp, weil die Frequenzgänge des Gesamtsetups nicht immer optimal zueinander passen. Ich glaube, auf YouTube gibt es Soundvergleiche, ggf. kannst du auch mal danach googeln.

LG
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Re: Wie Palmer PDI / H&K Red Box anschließen?

Beitragvon Mr. SloMo » Sonntag 6. Januar 2013, 17:52

@olerabbit
Vielen Dank für die Infos! Das hilft mir weiter.
Es geht um zwei Combos (H&K Edition Tube 25 Ann. / Marshall JCM 602). Bin mir ziemlich sicher, dass die internen Speaker eingeschaltet bleiben. Das hieße dann also, dass ich die D.I.-Boxen (Ich besitze bereits beide - also PDI und Red Box) einfach mit dem zusätzlichen Speakerausgang verbinden kann - und zwar mit einem Intrumentenkabel, richtig?

Gruß
Jan
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Re: Wie Palmer PDI / H&K Red Box anschließen?

Beitragvon olerabbit » Sonntag 6. Januar 2013, 18:56

Hallo Jan,

so isses.

Wichtig ist, daß es einen angeschlossenen Speaker gibt, der die Ausgangslast des Amps verarbeitet.
Solange es den gibt, kann die DI-Box das Signal im Hintergrund abgreifen, auf Instrumenten-Pegel bringen, mit einer Speakersimulation versehen und weiterleiten.
Instrumentenkabel transportieren Instrumenten-Pegel, die nimmt man zum Anschluß an einen Instrumenteneingang = DI-Box.
Lautsprecherkabel transportieren Lautprecher-Pegel, die nimmt man zum Anschluß an Lautsprecher, damit die mit dem richtigen Pegel angefahren werden.

LG Günter
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Re: Wie Palmer PDI / H&K Red Box anschließen?

Beitragvon Dieter » Sonntag 6. Januar 2013, 20:06

Mr. SloMo hat geschrieben:
1. Kann man aus dem zusätzlichen Speakerausgang einfach in die D.I.-Box, ohne einen weiteren Speaker dahinter zu klemmen?
2. Benutzt man dann auch ein Lautsprecherkabel oder tut es hier ein Instrumentenkabel?

Gruß
Jan

Auch wenn ich mit dem Marshall JMD einen Verstärker mit einem eigenen und gutklingenden DI-Out als XLR-Buchse habe, so hatte ich früher eine DI-Box an meinem Hughes & Kettner Switchblade Combo. Die hatte ich mit Lautsprecherkabel (!) zwischen Endstufe und internen Speaker gehängt. Das würde ich beim Marshall JCM 602, wo der interne Speaker auch an einer Ausgangsbuchse auf der Rückseite angeschlossen sein müsste, ebenfalls mit einem Lautsprecherkabel tun.

Wenn die Fotos vom Hughes&Kettner Edition Tube 25th Anniversary im Netz richtig sind, ist dort der interne Speaker direkt im geschlossenen Combo angeschlossen. Inwieweit da ein Anschluss einer DI-Box an den externen Speakeranschluss ohne Last zulässig ist und nicht den Verstärker beschädigt, entzieht sich meiner Kenntnis. Diesbezüglich würde ich an Deiner Stelle vorsorglich bei Hughes & Kettner nachfragen, wenn dazu nichts in der Bedienungsanleitung steht.

Nach meiner Meinung müsstest Du zwischen Endstufe und DI-Box ein Lautsprecherkabel und von DI-Box zur PA, Audio-Interface oder dergleichen dann ein normales XLR-Kabel nehmen.
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Re: Wie Palmer PDI / H&K Red Box anschließen?

Beitragvon Mr. SloMo » Sonntag 6. Januar 2013, 23:25

Ok, dann mach ich ja mit nem Lautsprecherkabel keinen Fehler...

@Dieter:
Ist vielleicht nicht die schlechteste Idee, sicherheitshalber mal direkt bei H&K nachzufragen... bevor noch irgendwelcher Qualm aufsteigt.... :D

Besten Dank für eure Hilfe!
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Re: Wie Palmer PDI / H&K Red Box anschließen?

Beitragvon Dieter » Montag 7. Januar 2013, 06:42

@Jan
Jepp! Sicher ist sicher... wäre schade, wenn der H&K plötzlich sich in Qualm verabschiedet...
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Re: Wie Palmer PDI / H&K Red Box anschließen?

Beitragvon mgdfuchs » Montag 7. Januar 2013, 09:16

Der Palmer ist doch auch noch Loadbox (zumindest hab ich so ein Ding im Einsatz, das beides bietet)...und von der Qualität schiesst der Palmer locker die HK Box ab. Das nur mal am Rande
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Re: Wie Palmer PDI / H&K Red Box anschließen?

Beitragvon olerabbit » Montag 7. Januar 2013, 10:14

@ mgdfuchs:
Das kann ich absolut aus eigener Erfahrung bestätigen, weil ich es mit meinen eigenen Ohren im direkten AB-Vergleich gehört habe. Ich spiele einen H&K-Amp mit eingebauter RedBox und habe mir dennoch das PDI-03 gegönnt, weil der Sound in meinen Ohren hörbar besser ist. Das PDI-03 ist aber dennoch eine Luxus-Lösung.

Ich habe den OP und seinen Threadtitel so verstanden, daß er die RedBox und das kleine Pendant von Palmer (vermutlich ein PDI-09 The Junction) hat. Beides dann ohne Loadbox, diese Aufgabe muß ja in seinem Fall immer noch der Speaker übernehmen.

LG
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Re: Wie Palmer PDI / H&K Red Box anschließen?

Beitragvon Dieter » Montag 7. Januar 2013, 22:10

olerabbit hat geschrieben:
Ich habe den OP und seinen Threadtitel so verstanden, daß er die RedBox und das kleine Pendant von Palmer (vermutlich ein PDI-09 The Junction) hat. Beides dann ohne Loadbox, diese Aufgabe muß ja in seinem Fall immer noch der Speaker übernehmen.
LG

So habe ich das auch verstanden. Und wenn ich sehe, dass es den Hughes&Kettner Edition Tube 25th Anniversary für unter 500 € gibt und die Palmer PDI-03 mindestens 369 € kostet, dann stände das nach meiner Auffassung nicht mehr in einer vernünftige Kostenrelation zueinander. Just my two cents.
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Re: Wie Palmer PDI / H&K Red Box anschließen?

Beitragvon olerabbit » Dienstag 8. Januar 2013, 07:16

Ich finde, es kommt auf die individuelle Situation an, Dieter.

Mein Amp hat 500 € gekostet, es ist aber auch nur ein Head. Ich habe es nicht auf den Cent ausgerechnet, aber eine ordentliche Box plus Mikrofonierungsequipment kommt preislich in etwa auf das gleiche raus, was das große Palmer-Teil kostet.

Ich habe mich dafür entschieden, weil ich keine Box schleppen möchte, keine Lust auf eine aufwändige Mikrofonierungsarie auf der Bühne habe, mein Setup schnell aufgebaut sein soll und ich sicher sein möchte, daß der Sound, den ich in die PA schicke, immer der gleiche ist.

Ich habe dennoch geschrieben, daß es eine Luxusvariante ist. Das liegt aber aus meiner Sicht nicht am Preis des Palmer-PDI 03, sondern daran, daß ich immer noch eine Box (oder einen Mixer mit angeschlossenem Kopfhörer fürs lautlos-Hören) zum Abhören benötige, wenn ich mal keine PA zur Verfügung habe.

Das PDi-03 ist vor diesem Hintergrund auf lange Sicht ein Zusatzinvestment, wenn man auch mal ohne Band das Amp-Volumen aufreißen kann/will, ohne gleich mit seinen Mitmenschen Ärger zu bekommen. Es hat aber auch in diesem Fall den unschlagbaren Vorteil, jeden Amp bis max. 100 Watt auf Zimmerlautstärke fahren zu können, ohne an Sound zu verlieren.

LG
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Re: Wie Palmer PDI / H&K Red Box anschließen?

Beitragvon Dieter » Dienstag 8. Januar 2013, 16:38

olerabbit hat geschrieben:
Ich finde, es kommt auf die individuelle Situation an, Dieter.

Mein Amp hat 500 € gekostet, es ist aber auch nur ein Head. Ich habe es nicht auf den Cent ausgerechnet, aber eine ordentliche Box plus Mikrofonierungsequipment kommt preislich in etwa auf das gleiche raus, was das große Palmer-Teil kostet.

Ich habe mich dafür entschieden, weil ich keine Box schleppen möchte, keine Lust auf eine aufwändige Mikrofonierungsarie auf der Bühne habe, mein Setup schnell aufgebaut sein soll und ich sicher sein möchte, daß der Sound, den ich in die PA schicke, immer der gleiche ist.

Ich habe dennoch geschrieben, daß es eine Luxusvariante ist. Das liegt aber aus meiner Sicht nicht am Preis des Palmer-PDI 03, sondern daran, daß ich immer noch eine Box (oder einen Mixer mit angeschlossenem Kopfhörer fürs lautlos-Hören) zum Abhören benötige, wenn ich mal keine PA zur Verfügung habe.

Das PDi-03 ist vor diesem Hintergrund auf lange Sicht ein Zusatzinvestment, wenn man auch mal ohne Band das Amp-Volumen aufreißen kann/will, ohne gleich mit seinen Mitmenschen Ärger zu bekommen. Es hat aber auch in diesem Fall den unschlagbaren Vorteil, jeden Amp bis max. 100 Watt auf Zimmerlautstärke fahren zu können, ohne an Sound zu verlieren.

LG

Hallo Günter,

ja, es kommt auf die individuelle Situation an und Dein Beispiel hatte ich so vorher nicht gesehen. Da war ich wohl zu sehr auf meine eigene Situation und Erfahrungen fixiert.

Ich hatte einen Hughes & Kettner Switchblade Combo. Dessen Lautstärkeregler leider nicht feinfühlig genug für Zimmerlautstärke war. Ich hatte es dann mit dem TAD Silencer Power Attenuator versucht, bekam damit aber keinen für mich akzeptablen Sound in Zimmerlautstärke hin. Gut funktionierte dagegen dessen DI-Out.

Bei meinem aktuellen Verstärker, einem Marshall JMD 50 Head, handelt es sich dagegen um eine Modelling-Vorstufe mit einer Marshall-Röhrenendstufe. Da klappt es sowohl mit Zimmerlautstärke auch als mit Probe-/Konzertlautstärke (gute Durchsetzungsfähigkeit). Der DI-Out des JMD funktioniert zudem auch, wenn der Amp auf Standby-Betrieb ist, so dass man da noch nicht mal eine Box angeschlossen haben muss. Man muss nur ggf. die Lautstärke der Vorstufe runterregeln, weil der DI-Out heiß eingestellt ist oder einen XLR-Attenuator einsetzen. Nneu kostet das Head 800 Euro. Bei der Funktionalität für diesen Preis kam mir die Palmer-PDI 03 Lösung halt relativ teuer vor.

Aber jetzt habe ich ja eine andere Sichtweise kennengelernt.

LG zurück
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Re: Wie Palmer PDI / H&K Red Box anschließen?

Beitragvon olerabbit » Dienstag 8. Januar 2013, 17:48

Danke für die Einblicke in deine spezifische Musiker-Situation, Dieter. Wenn dein JMD50-Head einen guten Sound über dessen DI-Out abliefert, gibt es so gar keine Notwendigkeit für eine zusätzliche Loadbox mit Speaker-Simulation. Dein Amp hat alles, was du brauchst. Von daher kann ich deine Überlegung aus deiner Sicht absolut nachvollziehen, ich hätte an deiner Stelle genauso argumentiert.

Ich habe mir meinen Amp (H&K TubeMeister 18) wegen dessen Sound im Clean-Kanal gekauft, den ich für 50% unseres Band-Repertoires benötige. Der TM18 hat zwar auch eine Loadbox mit daran gekoppelter RedBox werksseitig eingebaut, die Redbox klaut aber einfach einige für meine Ohren wichtige Frequenzen. Leider kann ich die Loadbox separat nicht nutzen, die gibt’s bei diesem Amp nur im Kombi-Doppelpack mit der RedBox all-inclusive. Da ist deine Marshall-Lösung offensichtlich das rundere Kombi-Paket.

Rein preislich gesehen landen wir etwa beim gleichen Ergebnis mit „Advantage: Dieter“: du hast ein prima Gesamtpaket für 800 € in 1 Komponente vereint, ich habe 2 getrennte Komponenten (Head + 19“-Box) für 880 €. Das hat auch seinen Charme: ich kann jeden beliebigen Amp ans Palmer-Teil hängen und bin nicht nur auf den TM18 angewiesen. Und das eingebaute Loadbox/RedBox-Paket ist derzeit mein Notfall-Backup, sollte mein Palmer PDI tatsächlich mal mitten im Gig ausfallen.

Da sind wir wieder bei der uralten Frage: Paketlösung oder getrennte Komponenten ….

LG & keep rocking!
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Re: Wie Palmer PDI / H&K Red Box anschließen?

Beitragvon mgdfuchs » Dienstag 8. Januar 2013, 17:53

Da ich viele Vergleichsmöglichkeiten hier im Laden habe folgendes Statement

Die Palmer Kiste ist unschlagbar
und
eine solche Lösung aus dem Amp raus durch so ne Box ist einem "Simulationsausgang" meilenweit überlegen, wenn man auf absolute Klangtreue wert legt.

Sicher werden viele mit dem "Kompromiss" gut leben und auch gute Ergebnisse erzielen....wer den "Floh" husten hören will, braucht so ne ANALOGE (ganz wichtig) Kiste wie den Palmer!
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Re: Wie Palmer PDI / H&K Red Box anschließen?

Beitragvon Dieter » Mittwoch 9. Januar 2013, 22:13

olerabbit hat geschrieben:
Danke für die Einblicke in deine spezifische Musiker-Situation, Dieter. Wenn dein JMD50-Head einen guten Sound über dessen DI-Out abliefert, gibt es so gar keine Notwendigkeit für eine zusätzliche Loadbox mit Speaker-Simulation. Dein Amp hat alles, was du brauchst. Von daher kann ich deine Überlegung aus deiner Sicht absolut nachvollziehen, ich hätte an deiner Stelle genauso argumentiert.

Und ich hätte an Deiner Stelle auch so wie Du argumentiert.

olerabbit hat geschrieben:
Ich habe mir meinen Amp (H&K TubeMeister 18) wegen dessen Sound im Clean-Kanal gekauft, den ich für 50% unseres Band-Repertoires benötige. Der TM18 hat zwar auch eine Loadbox mit daran gekoppelter RedBox werksseitig eingebaut, die Redbox klaut aber einfach einige für meine Ohren wichtige Frequenzen. Leider kann ich die Loadbox separat nicht nutzen, die gibt’s bei diesem Amp nur im Kombi-Doppelpack mit der RedBox all-inclusive. Da ist deine Marshall-Lösung offensichtlich das rundere Kombi-Paket.

Also ich habe bisher nur bei einem Auftritt über PA und für Homerecording den DI-Out des Marshall JMD genutzt. Leichte klanglische Abstriche gegenüber meiner 2x12er Marshallbox an dem Head glaube ich da schon auch wahrgenommen zu haben.

olerabbit hat geschrieben:
Rein preislich gesehen landen wir etwa beim gleichen Ergebnis mit „Advantage: Dieter“: du hast ein prima Gesamtpaket für 800 € in 1 Komponente vereint, ich habe 2 getrennte Komponenten (Head + 19“-Box) für 880 €. Das hat auch seinen Charme: ich kann jeden beliebigen Amp ans Palmer-Teil hängen und bin nicht nur auf den TM18 angewiesen. Und das eingebaute Loadbox/RedBox-Paket ist derzeit mein Notfall-Backup, sollte mein Palmer PDI tatsächlich mal mitten im Gig ausfallen.

Meine Notfalllösung ist zwar sperriger, aber dafür ohne Soundeinbuße. Ich habe inzwischen drei Marshall JMD 50 Heads. Einen für Zuhause und jeweils einen im Proberaum meiner beiden Bands. :cheese
Für alle Fälle würde ich also einen zweiten JMD als "Reserveamp" mitnehmen. Dabei muss ich allerdings darauf achten, dass die abgespeicherten Sounds und Lautstärken identisch sind.

olerabbit hat geschrieben:
Da sind wir wieder bei der uralten Frage: Paketlösung oder getrennte Komponenten ….

Also Dein H&K Tubemeister 18 ist schon leichter und deutlich kompakter als mein Marshall JMD 50 Head. So gesehen relativiert sich das mit der zusätzlichen Komponente Palmer PDI schon wieder etwas. Allerdings hatte ich Ende der 80ziger Jahre schon mal eine Racklösung, die mir aber heutzutage zu schwer und fehleranfällig ist.

olerabbit hat geschrieben:
LG & keep rocking!
Günter

LG zurück und yeah! Keep on rocking!
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Re: Wie Palmer PDI / H&K Red Box anschließen?

Beitragvon Dieter » Mittwoch 9. Januar 2013, 22:18

mgdfuchs hat geschrieben:
Sicher werden viele mit dem "Kompromiss" gut leben und auch gute Ergebnisse erzielen....wer den "Floh" husten hören will, braucht so ne ANALOGE (ganz wichtig) Kiste wie den Palmer!

Ich höre keine "Flöhe" husten, sondern spiele im Bandkontext und da gehen hustende Flöhe eh unter. :session
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