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Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

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Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon Mike the Mechanic » Sonntag 12. Juli 2009, 20:01

Etliche der hiesigen Forumsmitglieder sind in den letzten Jahren von Modeleren (Vetta, Flex) auf analoges Equipment - meist Röhrenamps - umgestiegen. Mich würden dazu Motivations- und Erfahrungsberichte interessieren.

Dass Gitarrieros ständig auf der Suche nach dem ultimativen Ton sind, ist hinlänglich bekannt. Auch mich reizt es, mal wieder etwas Neues auzuprobieren. Andererseits steigt bei analogem Equipment der Aufwand doch deutlich an (z.B. Stressbrett vs. Shortboard). Mich interessiert, warum Ihr umgestiegen seid, und ob Ihr jetzt glücklicher seid :D

Viele Grüße,

Mike

P.S. ich war gestern mit meinem Sound nicht glücklich, obwohl ich meinen Flex sonst sehr mag. M.
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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon guido » Sonntag 12. Juli 2009, 21:26

Kurz meine Erfahrung:
Dass beste was ich je mache konnte, war, endlich wieder gutes(!) Röhrenequipment zu benutzen. Seit dem habe ich endlich wieder das Gefühl mit dem Amp/der Gitrre verschmelzen zu können....

PRO:
-Satterer, dynamischerer Sound
-Spielerische Nuancen werden viel besser wiedergegeben was gleichzeitig auch sehr inspirierend wirken kann
-wesentlich mehr Druck
-mehr Durchsetzungskraft innerhalb der Band
-individuellerer Sound möglich
-unterschiedliche Gitarrentypen werden besser abgebildet
-etc.

CONTRA;
-meist wesentlich teuerer
-schwerer
-anfälliger(Rögrenwechsel etc.)
was mir aber alles völlig egal ist, da ich dafür mit einem lebendigen Sound belohnt werde, der mir bis dato noch kein Modelingamp bieten konnte.

Auch wenn ich vor langer, langer Zeit mal ganz anders geredet habe(siehe Flextone etc.), weiß ich jetzt wenigstens, dass ich damals Unrecht hatte und es (scheinbar) wohl nicht besser wußte. Aber wir werden ja alle älter und erfahrener, hehe :biggrin:
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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon Dietmar Voigt » Montag 13. Juli 2009, 01:33

Mike the Mechanic hat geschrieben:
P.S. ich war gestern mit meinem Sound nicht glücklich, obwohl ich meinen Flex sonst sehr mag. M.

Was hat Dir denn genau nicht gefallen, wenn Du doch sonst glücklich mit deinem Flex bist? Würde mich echt mal interessieren...manchmal sind es irgendwelche P.A. Spackos (Bühne oder FOH), die dir den Spaß versauen...
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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon chrigi » Montag 13. Juli 2009, 02:40

Zitat:
manchmal sind es irgendwelche P.A. Spackos (Bühne oder FOH), die dir den Spaß versauen...


genau!! würde mich auch interessieren...
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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon mgdfuchs » Montag 13. Juli 2009, 07:11

grundsätzlich ist das verständlich.........ein Wechsel zurück zu den "Roots" ist für viele interessant und es gibt auch mittlerweile sehr gute und preiswerte (und dabei auch noch mit Effekten ausgestattete) Röhrenamps.

Beispielsweise der Fender VM Vintage Modified Combo (oder Topteil) - das ist eine sehr gute Alternative zu einem Modeler und man wird, wenn man mal so nen "Röhrentraum hatte (siehe Guido) diesen Ton nie mehr hergeben wollen.........gelle?!
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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon Guitarmaniac » Montag 13. Juli 2009, 08:36

Ich bin umgestiegen, weil ich aus dem Vetta in 5 Jahren nie etwas herauskitzeln konnte, das mich annähern zufrieden machte (was weniger am Vetta als an mir liegt, denke ich). Mit meinem Röhrenequipment komme ich schneller zu besseren Ergebnissen. Ein Stressbrett käme aber auch für mich nicht in Frage. Bei mir muss alles programmierbar und per Midi abrufbar sein.
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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon guido » Montag 13. Juli 2009, 10:29

Mittlerweile ist ja auch MIDI in Verbindung mit Röhrenequipment und programmierbaren Effekten/Patches kein großes Problem mehr.... Eher ein Problem des Geldbeutels. :D

@Fuchs,
Zitat:
das ist eine sehr gute Alternative zu einem Modeler

das ist witzig, vor einigen Jahren sagte man es noch genau anderes herum: :cheese
Zitat:
das ist eine sehr gute Alternative zu einem Röhrenamp


Meinen Röhrentraum kann eben auch nur ein Röhrenamp verwirklichen.... ;)
guido
 

Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon korgli » Montag 13. Juli 2009, 10:36

Hi

Ich spielte immer schon mit verschiedenen Sachen.
Hab auch alles durchgemacht. Vom AC30 vor 30 Jahren, den ich ESEL nicht behalten habe,
- über Fender Twin, Marsh.. Transistoren wie Rören. Neu auch Line6 und Variax.
Tretminen von allen Herstellern.
Aber nix war, oder ist so gut, als damals wo ich mich total nur der Musik hingab und mit diversen Amps zufrieden war. Wobei damals eher die Musik wichtig war, und nicht das drumherum.
DAS VERMISSE ICH HEUTZUTAGS AM MEISTEN.

Nun Geräte - Amps usw.
Weil, - ja weil ich auch in verschiedenen Bands spiele.
Und da haben alle Sachen IHREN Vorteil. ok auch Nachteile.
Im Prinzip bin ich mit meinem XTL sehr zufrieden. Mein Rücken auch.
Auf grösseren Bühnen (die ich im Moment nicht so besuche) ist man eh immer einem Mixman ausgeliefert.
Egal welches Equipement man nimmt, - es kann versaut werden. - Heisst, es tönt nicht so wie DU es willst.
Was wiederum nicht zu 100% heissen muss, dass es absolut grottenschlecht ist. :cheese

Und wie meine Vorschreiber schon sagten, ist da ne Menge anderer Sachen im Spiel.
Kann mal die Räumlichkeit sein, oder auch der Bühnenboden.
Ein schöner Hohlboden kann immense Probleme machen.

Der XTL hat für mich den Vorteil dass ich direkt ins Pult kann. Wenig Aufwand habe und der Sound eigentlich immer fast gleich ist. Vorausgesetzt auch dass der Monitor gut ist. Da ich aber selber dazu schaue, passt es MIR meist. Und im Duo bei so Unterhaltungsmusik, wo man nicht der Hauptakt ist, ist das völlig ok.

Ich spiele auch in ner Band wo der Amp. nieeeee über die Anlage geht. Also wie vor zig Jahren.
Wobei die Musik auch aus der Zeit stammt wo man das SO machte.
Da bin ich mit dem ENGL Screamer gut dran. Weil ich einfach den Sound nahe bei mir habe, den ich will.
Da muss ich Guido recht geben mit den PRO's.
Verschweige aber nicht, dass ich auch mal ne Variax benutze. :cheese Und das ist dann eh wieder nicht natürlich. :cheese aber der Sound passt mir eigentlich, also was solls.
Wobei ich sagen muss, dass manche Supergute-wahnsinns-Gitarre auch schlechter tönen kann.
Egal mit oder ohne Modeling. Ein ganz klein wenig kommt es doch sicher auf den Spieler an ???

Somit bin ich kein eigentlicher Umsteiger. Sondern eher der ewig Hin- und Hergerissene.
Für manche Musik ist es einfach auch DAS ultimative MIT Röhren oder Analog, wie du es schreibst.
Bei manchen Sachen ist es einfach nicht so wichtig.
Insgesamt finde ich, dass der Unterschied echt klein ist.
Klar, dass empfindsame Naturen da ewig zweifeln. - mache ich auch ab und zu.
Aber kopflastig gesehen, macht das nicht immer Sinn sich zu quälen.
Dem Herz tut es ab und zu weh. Die Erfahrung gelicht das "meist" aus.

Ich finde übr. auch sehr wichtig, dass die Musiker gut miteinander drauf sind. Dann erübrigt sich meist ein Grübeln über den Sound. Und Nuancen müssen immer da sein.
Über was soll man denn nachher beim Bier reden. :cheese wenn nicht über den Unterschied von MEINEM Super Sound, gegenüber dem ANDERN Gitarristen SEINEM Sound. :cheese
Aber im allgemeinen finde ich, dass ein viel zu grosses Geschrei gemacht wird, was jetzt das ultimative ist.

Dem Guido nimm ich es aber schon ab, dass er Seinen Sound nur so bekommt...

fredy
Zuletzt geändert von korgli am Montag 13. Juli 2009, 10:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon Mike the Mechanic » Montag 13. Juli 2009, 10:38

Zitat:
Was hat Dir denn genau nicht gefallen, wenn Du doch sonst glücklich mit deinem Flex bist? Würde mich echt mal interessieren...manchmal sind es irgendwelche P.A. Spackos (Bühne oder FOH), die dir den Spaß versauen...

Die Patches, mit denen ich immer spiele, klangen an diesem Abend nicht gut (matschig und harsch trifft es vielleicht). Auf der Bühne habe ich mich hauptsächlich über den Flex selbst gehört. Ursachen können Raumakustik, Luftfeuchtigkeit (Lautsprecher), Wechselwirkung mit den Monitoren oder auch schlicht Einbildung ;-) sein... Zum Sound auf der PA (über den DI abgenommen) kann ich nicht viel sagen (ich stand dahinter). Das Publikum war zufrieden, aber das sagt nicht so viel.
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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon guido » Montag 13. Juli 2009, 10:50

In erster Linie ist es natürlicher immer so, dass man selbst für den guten Sound vernatwortlich ist. Gerade gestern hatte mich jemand per Mail angefragt, wie ich meinen Sound hinbekomme, daher zitiere ich mich mal ganz kurz selbst, hehe:
Zitat:
I simply use for my Soloing just a little Stereo Delay about 700ms(left) and 525ms(right)to get more room and „let the notes fly away“, I’m sure you what I mean....:-)) and nothing more! Maybe you‘ve heard it a miilon times but it’s just true: It’s all in your fingers! :-D

Ich will damit nur folgendes sagen, kein Equipment der Welt macht einem zum besseren Spieler(frei nach dem Motto, wenn vorne Grütze reinkommt, kommt auch hinten wieder Grütze raus...,)
Gutes Equipment kann einem nur helfen sein eigenes Spiel besser zu unterstützen und die Spielnuancen wiederzugeben. Und für mich ist gutes Equipment eben Röhrentechnik. Nicht mehr, nicht weniger. ;)
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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon frizzthecat » Montag 13. Juli 2009, 15:00

Also ich habe diesen ganzen Equipment-Marathon auch mitgemacht (von Marshall SLP - der für mich nachwievor "der" Amp ist, 2203, Slash 2505,Axys212, Zentera, JMP1/9200, Sansamp PSA1, ZOOM4040, POD1/2/XT/XTL, SpiderValve, AxFx bis wieder zu den Tonelabs SE/LE). Wobei das Setup demnächst wohl komplett nur noch mit Fender Bandmaster mit evtl. den Tonelabs gestalten werde. Auch wenn die Tonelabs auch Modeler sind, komme ich damit 1000x besser klar und finde es viel organischer und keine Spur digital.
Aber es war trotzdem ein Weg, den ich nicht vermissen möchte, was nicht heißt, dass ich am Ende bin. Und ich hasse mittlerweile diesen ganzen MIDI-Kack abgrundtief - ja, es funktioniert zwar, aber es dauert mir bis zum Zusammenstellen einfach zu lange - Ich will nur anne Knöppe drehen und dan "Kick" - wie bei Mutti :D

Ich habe für mich da aus dem ganzen die Konequenz gezogen, dass ich für diese ganzen Tweakorgien mit Compressor, EQ usw., einfach zu blöd bin und dabei das Gitarrenspiel vor lauter tweaken etwas in den Hintergrund gerückt ist.
Das ist mir beim Axe ganz besonders deutlich geworden (den ich nachwievor als "den" Modeler bezeichne und der ein Hammerteil ist - bloß nicht für den kleinen Frizze!).

So ganz unschuldig daran sind auch nicht die Stückeauswahl in der Band, die einfach keinen Phaser, Chorus oder sonstigen abgedrehten Effekteschnickschnack zulassen. Bissl Hall, da mal sparsam ein Wahwah, natürlich Zerre - thats it. Und damit komme ich prima klar - besser als hier noch ein EQ oder fürs Solo einen Compressor - nö, geht auch anders: Volume-Potie an der Gitarre.
Ansonsten stimme ich Guido bzgl. des Soundempfindes voll zu. Und von diesem Fletcher Munson oder Ned Flanders is auch nicht mehr die Rede !!
Wenn ich da an unseren 2. Gitarristen in der Band denke, der spielt über Jahre schon einen GT 75 mit einem TS808 über eine Marshall 4x12 mit Greenbacks. Immer wenn ich ihn frage, hast du von dem oder dem Teil gehört (u.a auch mal das AxeFx..), kommt immer, nö, kennich' nich'. Iss das fürne Orgel?
Den jucksts einfach nicht mehr.... und da will ich auch hin....


Frizze :king
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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon Sascha Kost » Dienstag 14. Juli 2009, 23:51

Nun, da hat wohl jeder seine eigenen Erfahrungen zu berichten
Und auf der anderen Seite muss auch jeder seine Erfahrung machen! :brille

Also mittlerweile kenn ich beide Seiten - und wie immer haben beide Seiten auch Vor - und Nachteile.
Am Ende kommt es immer darauf an welche Anforderung man an sein Equipment und an sich selbst stellt.
Will man vielseitig sein, will man einen bestimmten Sound (seinen Sound) - oder was eigentlich?!!
Das muss jeder für sich entscheiden – kling doof? – stimmt! – ist aber so :kid

Am Ende muss es (für DICH) gut klingen, DU musst dich mit den Sounds wohl fühlen, Ansprache, Dynamik, Klang, wenn diese Komponenten erfüllt wurden, ist es eigentlich egal ob Modeling, Transistor oder Röhre oder gar eine Kombination aus allem (siehe SP Valve - oder Röhrenamp + M13).

Für mich war es das Spielgefühl, die direktere Ansprache zwischen Amp und Gitarre und die Einfachheit der Bedienbarkeit, die mich zum Wechsel auf analog animiert haben.
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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon goudy » Mittwoch 15. Juli 2009, 08:43

Ich glaube, Sascha hat recht wenn ...
... der Gitarrero

- sauber spielt
- er genau weiss, wie Gitarre, Modeler, Röhrenamp, effects, etc. einzustellen sind
- er bei einem "unschönen Ton", beklemmenden Spielgefühl, etc. die richtigen Schlüsse zieht und am richtigen Ort neu einstellt.

ich habe kürzlich bei einem Gig (openair) vom Mischer hören müssen, dass mein Sound (aus dem POD-XTL) viel zu "voluminös" daher kommt (Hall, Delay, Chorus, Screamer, Compressor). Darauf hin habe ich alles ausgeschaltet und den Sound bloss noch mit dem Verstärkermodell, der Boxen- und Micsimulation eingestellt.
Und siehe da: ein ganz anderes Spielgefühl, ein satter und klarer Klang. :king

Ich denke, die ganze Modelergeschichte ist extrem vielseitig (und wie Frizze ja auch schreibt in extremis der AxeFx). Das muss man erstmal bedienen können (und ich meine damit nicht das Wissen, wo die Knöppe sind und wie man all das Effectzeugs ein- oder ausschaltet und parametrisiert, sondern dass aus den Beobachtungen (blödes Wort für Hören und Spielgefühl, aber es fällt mir kein anderes ein) die richtigen Schlüsse gezogen werden und am richtigen Ort der Hebel für Veränderungen angesetzt wird).

Beispiel: ich will in meinem Crunch-Sound mehr bluusige, rööhrige Zerre:
- ich kann ein Distortion-effect einschleifen (vor / nach dem Amp?)
- ich kann mit dem EQ spielen und im Bass-Mittenbereich den Pegel anheben
- ich kann ein anderes Amp-Modell einsetzen und den Gainlevel anders wählen
- ich kann mit dem Vol- und Tone-Poti der Gitarre spielen
- ich kann ein kurzes Delay einsetzen und da ebenfalls den Tone varieren
- ...

langer Schreibe kurzer Sinn:
m.E. kommt es bei dieser Diskussion nicht bloss auf "was dünkt mich gut", "wo fühle ich mich gut" an, sondern vorallem: "wie kann ich damit umgehen".

Ein Meister (nicht nur guter Gitarrero, sondern auch guter Ton-Techniker) bringt vielleicht mit einem Eierschneider und 10W Transitorverstärker einen besseren Sound hin, als ein super-Gitarrero der nicht weiss, wie sein Equipement einstellen, so dass es auch sein Spiel unterstützt, oder ein prima Soundtüftler, der seinen zwar optimalen Sound leider mit den Fingern und dem fehlenden Taktgefühl kaputt macht.

P.S. ich möchte mit diesem Statement niemandem auf den Schlauch treten, m.E. müssten aber all diese Faktoren mit in die Entscheidung Modeler-Röhrenamp einfliessen.
UND - der Mensch ist lernfähig.
Kann sein, dass man das eine oder andere langsam oder schneller in den Griff bekommt ... :kid
Gruss, goudy
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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon korgli » Mittwoch 15. Juli 2009, 08:56

Hi
Tja Goudy,
und nat. Sasha, Frizze, Guido, Mike Maniac.... usw (hab ich wen vergessen :brille )

Du sagst da etwas, was auch für mich wichtig und richtig ist.
Weniger Schnickschnack verwenden.
Ich verwende meist wenig Drumherum. Und frag mich dann ab und zu, für was ich den XTL überhaupt habe, wenn ich nicht alles benutze.
Richtig - um es dann einzusetzen wenn es NÖTIG UND GUT ist. Nur dann.

Beim Röhrenamp habe ich ja auch alles, ausser das Volumenpedal geht mir ab.
Müsste mal eins sein mit Motorpot - Endvolumen.

Dem Rest von Deinem Geschreibsel kann ich auch zustimmen. :cheese

heb no en schöna und macht sheeeeeene Musig -

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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon goudy » Mittwoch 15. Juli 2009, 09:13

korgli hat geschrieben:
... Und frag mich dann ab und zu, für was ich den XTL überhaupt habe, wenn ich nicht alles benutze.


Mir genügt der XTL schon, wenn ich (ohne Schnickschnack) zwischen verschiedenen Amps wechseln kann. (die ich mir allesamt einfach nicht leisten kann ((und auch nicht schleppen will)) ).

und noch etwas OT:
Zusammen mit dem ganzen Gitarrenständer der in der Variax zuhause ist für mich nach wie vor ein unschlagbares Duo :kid
Gruss, goudy
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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon Sascha Kost » Mittwoch 15. Juli 2009, 10:01

Also ich komme ja auch aus der der Multieffektgerät-Generation.

Und auch diese Teile haben ich all die Jahre verwendet.
Als ich auf analog umgestiegen bin (Amp und Treter), hatte ich nur den puren Ampsound
und hier und da mal ein Pedal benutzt max. 3 gleichzeitig... aber meist nur 1 oder zwei.

...will sagen: das mir das analoge Equipment eine Menge gebracht hat. An Erkenntnis!!!
Einmal zu sehnen wie der analoge Aufbau mit guten Pedalen funktioniert (mal so zum Anfassen),
ein guter Amp mit guten Pedalen... wenn man das einmal begriffen hat und ein paar Jahre gespielt,
geht man ja auch ganz anders mit der Technik im Modeler XT oder X3
(oder was auch immer) um.

Klingt jetzt irgendwie behämmert, oder als wenn ich ne Stange blöd bin, aber ich hab mir da vorher
(vor'm analogen Equipment) nie'n Kopp gemacht. Jetzt denke ich das sogar mein Modeling Amp oder was auch immer viel besser klingen würde (alles Einstellungssache). Weil da heute anders mit umgehen würde.

Diese Erkenntnis habe ich für mich beim Wechsel rausgezogen!!
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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon Hans-Werner » Mittwoch 15. Juli 2009, 13:11

guido hat geschrieben:
Auch wenn ich vor langer, langer Zeit mal ganz anders geredet habe(siehe Flextone etc.), weiß ich jetzt wenigstens, dass ich damals Unrecht hatte und es (scheinbar) wohl nicht besser wußte. Aber wir werden ja alle älter und erfahrener, hehe :biggrin:


Ich bin genau deshalb bei solchen absolutistischen Empfehlungen immer sehr skeptisch. Das hängt nämlich alles vom eigenen Typ, Charakter und der eigenen Begeisterungsfähigkeit ab.

In diesem Beispiel hat Guido vor drei Jahren noch mit vollster Überzeugung über seinen Flextone geschrieben und alles andere als unnötig bezeichnet.
Aktuell benutzt er eine Röhrenendstufe und einen JMP-1 Pseudo-Röhren-Pream mit vielen Halbleitern im Signalweg und beschreibt das als den heiligen Gral des Gitarrensounds.
Ich gehe davon aus, dass auch dieses Setup in einiger Zeit Grütze sein wird und dann ein Topteil mit ein paar Bodentretern das einzig Wahre ist. Und so weiter.

Ich will damit sagen, dass man einfach selbst viel probieren muss und sich nicht so viel auf irgendwelche subjektiven Aussagen von irgendwelchen Internetbekanntschaften verlassen sollte. Was für den einen super klingt, kann für den anderen völlig indiskutabel sein.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Werner

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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon Sascha Kost » Mittwoch 15. Juli 2009, 13:21

...tja "der Weg ist das Ziel" und viele von uns werden halt auch der/die ewig Suchende bleiben!
Ich schließ mich da ein - finde es aber nicht schlimm!! :)

Und am Ende ist halt alles eine Momentaufnahme wie alles im Leben...
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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon frizzthecat » Mittwoch 15. Juli 2009, 13:23

1+


Frizze :king
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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon Dietmar Voigt » Mittwoch 15. Juli 2009, 13:29

Was klingt hat recht...
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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon korgli » Mittwoch 15. Juli 2009, 14:58

:king

Hey Ihr habt ja alle so recht.
Trotzdem fand ich es fein zu hören wie das jeder sieht.

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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon Bonjek » Mittwoch 15. Juli 2009, 17:38

Dietmar Voigt hat geschrieben:
Was klingt hat recht...

1+!!!
Das ist die weiseste Aussage, die ich hier bislang gelesen habe!!! Wenn man z.B. The Edge von U2 seine Effekte klaut, klingt er nicht mehr wie U2.... Und genauso ist es bei vielen anderen Gitarristen, die ihren eigenen Stil mit den verschiedensten Sounds durch unterschiedlichstes Equipment zum Klingen bringen! Und so solls auch sein!!!
POD X3 live, M9, H&K Tubefactor, Korg A3, Variax 300, Fender Stratocaster, Samick Lk45 HSH, Boncaster (eigener Tele-Nachbau), Samick Mandoline, CED-Mandola, Irish Bouzouki

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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon Doc » Mittwoch 15. Juli 2009, 21:50

Ich selbst nutze ja so einiges, zur Zeit:
- AC30 + M13
- oder Axe-Fx
- oder Spider Valve +M13
- oder Tech 21 Liverpool /M13
- oder Tech 21 GT 2.

Dabei bin ich gar nicht festgelegt, sondern mache das nach Lust und Laune.
Überhaupt stelle ich fest, daß ich mir zum Glück wieder viel mehr Gedanken um die Musik und deren spielerische Umsetzung mache als über mein Equipment.
http://www.beatcrazy.eu
http://www.facebook.com/ingolf.pencz




Bild
Line 6 Gear:
Toneport Plugin Gold Bundle
Relay G 30

Other Gear:
Kemper KPA
VOX AC 30
Marshall 6100 Full Stack
Fender Mustang III (x2)
Ableton Live 8, Apple Logic 9, Presonus Studio One V.2
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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon mgdfuchs » Mittwoch 15. Juli 2009, 21:59

irgendwie mache ich da was anders........ich habe bei allen bei mir verwendeten Modelern (GSP 2101/Vox SE/X3 live) immer versucht, den Klang meines lange (12 Jahre) gespielten Mesa Boogie MK 3 reinzuschrauben und das in nächtelangen A/B Vergleichen.

Dann war ich im Prinzip "fertisch" und habe halt nur noch a bisserl mit Effekten und verschiedenen Gain Einstellungen und Live-Anpassungen ca 6-7 Patches abgelegt und das Ding eigentlich nicht mehr programmiermässig angerührt.

Auch einen Softwareupdate habe ich gemieden wie der Teufel das Weihwasser (weil Angst, daß sich was verändert).

Ich habe die Modeler immer als "Ersatz" für mein geliebtes Live Equipment gesehen (tausche 40 kg gegen 4 kg)und halt versucht, den Ton so nahe als möglich in die Kiste zu schrauben - liegt vielleicht auch meinem etwas gereifteren Jahrgang :)
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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon HKR2002 » Donnerstag 16. Juli 2009, 04:30

Die Mischung machts!
Zur Zeit folgende Varianten:
Fender Deluxe Reverb + M13 + Vox Wah - Sahne Sound
Flex III + Boss EQ + Zendrive - EQ im Effektweg macht richtig dicken Ton, Zendrive gibt die Sahne für den Lead Sound + FBV Board
Spider Valve HD + Boss EQ + M13 - sehr fetter Sound + die genialen Effekt im M13

Freue ich mich auf den Tag an dem die neuen/alten Fundis wieder von Line6 Amps schwärmen? Ja und wie!
Wird er kommen? Vielleicht schneller als der ein oder andere es gerade glauben mag.

LG
Horst
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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon frizzthecat » Donnerstag 16. Juli 2009, 10:07

Zitat:
Freue ich mich auf den Tag an dem die neuen/alten Fundis wieder von Line6 Amps schwärmen? Ja und wie!
Wird er kommen? Vielleicht schneller als der ein oder andere es gerade glauben mag.


Nicht nur gackern, sondern auch ein Ei legen.... Was kommt denn jetzt da von Line6 ? Endlich der VettaValve ?



Frizze :king
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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon guido » Donnerstag 16. Juli 2009, 11:08

Zitat:
Wenn man z.B. The Edge von U2 seine Effekte klaut, klingt er nicht mehr wie U2.... Und genauso ist es bei vielen anderen Gitarristen, die ihren eigenen Stil mit den verschiedensten Sounds durch unterschiedlichstes Equipment zum Klingen bringen! Und so solls auch sein!!!

Tut mir leid das sagen zu müssen, aber das stimmt so einfach nicht:
Jeder Gitarrist klingt auch OHNE sein spezielles Equipment immer unverkennbar und individuell! Sollte er zumindest! :D
Auch alle Gitarrenheros wechseln im Laufe der Jahre immer mal wieder ihr komplettes Equipment und klingen rückwirkend betrachtet immer noch unverkennbar. Selbst The Edge erkennt jeder OHNE seine geliebten Delay immer wieder heraus. Es gibt ja auch genug Aufnahemn auf denen er KEIN Delay benutzt hat...
Die Anlage ist immer zweitrangig, sie hift u.a. nur den eigenen persönliche Stil zu unterstützen. Aber davor steht immer der Gitarrist selbst. ;)
Aber das Thema hatten wir doch schon so oft, wird irgendwann auch langweilig. Hier geht's doch eigentlich um etwas ganz anderes:
Umstieg von Modeler auf Analog
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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon Sascha Kost » Donnerstag 16. Juli 2009, 12:00

Ich glaube nicht das wir diskutieren müssen was The Edge ohne Effekte machen würde,
ich denke nur, dass wenn er sein Equipment wechsel würde, er sicher genaus so klingen wird wie jetzt!!!

Das Thema ist ja auch eine Kostenfrage!!! Ein gut verdienender Profimusiker kann sich nun mal auch 4 - 5
Amp-Tops hinstellen, sich ein 19" Rack mit den besten Effekten bestücken...
immerhin lebt er davon - kann er ja absetzen :cheese

Aber was ist mir einem Musiker der zB max. 300 – 1000,- EUR ausgeben kann...

Ich denke das ist genauso "wie die Kunst bei einem guten Wein".
Eine Fl. Wein für 80,- kaufen, den trinken und er schmeckt super, ist nicht die Kunst.
Einen Wein zu finden der 14,99 kostet und schmeckt wie ein Wein für 80,- DAS IST DIE KUNST!!

Und ähnlich verhält sich das auch mit dem Equipment...
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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon Gitarrenschlumpf » Donnerstag 16. Juli 2009, 12:04

OT: Ich dachte, die Kunst besteht darin, für unter 80 Euro 5 Flaschen Wein zu kaufen und diese nacheinander zu leeren? :cheese
MfG, Marco

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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon Sascha Kost » Donnerstag 16. Juli 2009, 12:25

"OT: Ich dachte, die Kunst besteht darin, für unter 80 Euro 5 Flaschen Wein zu kaufen und diese nacheinander zu leeren? :cheese"

:king

Ja, vor 10 Jahren hätte ich das auch so gehandhabt...
...aber man kann einfach nicht mehr so wie früher :brille
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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon HKR2002 » Donnerstag 16. Juli 2009, 13:07

Hallo Liners,

hier schon mal vormerken: http://www.apple.com/trailers/sony/itmightgetloud/

zum Thema: es gibt keine fundamental richtige Antwort. Es kommt auf den Geschmack, den Aufwand und auf das Ergebnis das man erzielen möchten an.
Zur Zeit hätte ich nichts dagegen wenn mir jemand einen "Boogie Mark V" spendieren würde ansonsten bin ich mit meinem Equip zu 95% zufrieden. Würde ich mehr Rock spielen wäre vielleicht ein "Diezel" drin, würde ich nur Blues spielen reicht auch ein "Blues Junior". Der Alchemist ist auch ein feiner Amp aber am liebsten hätte ich einen neuen Line6 Amp mit den Effekten des M13. Das wäre eine feine Sache.

LG
Horst
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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon Mike the Mechanic » Donnerstag 16. Juli 2009, 17:48

Guido schrieb:
Zitat:
Hier geht's doch eigentlich um etwas ganz anderes:
Umstieg von Modeler auf Analog
Stimmt. Mich interessieren v.a. die Erfahrungen derjenigen die umgestiegen sind.

Grüße,

Mike
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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon Bonjek » Donnerstag 16. Juli 2009, 18:24

guido hat geschrieben:
...
Die Anlage ist immer zweitrangig, sie hift u.a. nur den eigenen persönliche Stil zu unterstützen. Aber davor steht immer der Gitarrist selbst. ;)
Aber das Thema hatten wir doch schon so oft, wird irgendwann auch langweilig. Hier geht's doch eigentlich um etwas ganz anderes:
Umstieg von Modeler auf Analog

Auch wenn es um den Umstieg von Modeler auf Analog geht, möchte ich noch folgende Anmerkung machen dürfen:
Der Gitarrist und sein Art zu spielen stehen vor dem Equipment, da gebe ich Guido sicherlich recht. ABER: Das Equipment bietet doch die Grundlage, auf der jeder Gitarrist "seinen Ton/Sound" gestaltet. Und das hängt nicht nur vom Amp (ob Röhre oder Modeler ab) sondern eben auch von Effekten ("Where the streets..." ohne Delay??) und anderen Komponenten ab... (Erinnert Ihr Euch noch an den Thread über die verschiedenen Plektren???). Und DAS ALLES macht doch den Sound aus bzw. oft auch unverwechselbar.

Und nu bin ich bei dem Thema raus, da ich nicht auf Röhre umgestiegen bin und es auch nicht vorhab... :zipped :cheese
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Re: Umstieg von Modeler auf Analog - Erfahrungen?

Beitragvon HaWe » Donnerstag 16. Juli 2009, 18:36

Ich habe zwar einen 7ender Twin, einen 7ender Pro Junior, einen Matchless Clubman 35, einen H&K Edition Tube 20, einen Kitty Hawk Pro Junior und einen Kity Hawk Quatro Pro (hab ich was vergessen......) ach ja und einen 5W Epi-brüller (hmmmm ich kann halt nix weggeben :cheese ) aber meinen XTL benutze ich ebenfalls gerne und oft.
An die Dynamik der Röhrenamps (insbesondere des Clubman) kommt er zwar nie dran aber dafür ist er handlich und bietet auf kleinstem Raum eine enorme Vielfalt an Möglichkeiten (die ich noch nie in Gänze ausgenutz habe und wohl auch nie ausnutzen werde).

Das wichtigste ist und bleibt für mich: Die Mussik ist schee und macht mir und natürlich denen die sie Hören Spaß. :cheese


Ach ja, am liebsten spiele ich mit Gitarre -> Kabel -> Amp.
Dabei kommt m.E. das gespielte am "ursprünglichsten" rüber.
O.K. ich weis, das passt nicht auf alle Styles. ;-)


Ach ja und ich glaube ich kling auf Allen wie ich. ;-)
HaWe
 



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