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Mein Flextone III klingt nur ohne Cabinet-Boxen gut..?!

Alles über den Flextone.
Version I - III.

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Mein Flextone III klingt nur ohne Cabinet-Boxen gut..?!

Beitragvon Ludifix » Sonntag 2. März 2008, 01:40

Hallo zusammen,

Mein Name ist Ludwig, ich spiele schon ziemlich lange Stromgitarre (Strat und Tele) und habe ein bisschen Erfahrung mit Röhrenamps. Reine Marshalls sind nicht so mein Fall, aber meine Lieblinge sind Fenders und ein Matchless Chieftain.

Bin nun seit 3 Wochen ganz unerwartet Besitzer eines neuwertigen Flextone III (der mit einem Speaker, also nicht XL oder Plus) und seitdem - zugegeben mit einigen Vorurteilen (ich bekam letztes Jahr einmal einen Vetta und einer Variax vorgeführt und war *not exactly pleased*) - wie wild am tweaken.

Mein erster Eindruck war, ich drücke mich mal vorsichtig aus: noch enttäuschter, als ich dachte, dass ich ohnehin sein würde. Die mir tonal wie auch in der Bedienung durchaus bekannten Fenders klangen für mich auch nach stunden- und tagelangem Drehen an sämtlichen Knöpfen weit fernab einem "befriedigend". Wenn ich mal Glück hatte, klang eine Einstellung bestenfalls mit etwas Phantasie wie eine passable, aber stets dumpf-matt-blasse wohlgemerkt "Aufnahme" z.B. eines Vibroverbs - ein annäherned vergleichbarer Wohlklang und Spielspass, wie ich ihn vom Original gewöhnt bin, blieb leider stets aus.

Nunja, heute nachmittag ein kleiner Lichtblick: geht es mir nur so, oder klingen die Amps alle zumindest viel besser wenn man die jeweils automatisch zugeordneten Cabinets weglässt, also das grüne Licht auf "Line 6 Clean" stellt? Alle Modelle klingen plötzlich klarer und satter - und ich mit etwas Feinjustierung bekomme ich dann einen annehmbaren und - oha, wiedererkennbaren - Sound hin.

Da der Unterschied doch eklatant ist, würde mich Euere Meinung hierzu einmal brennend interessieren, ist Euch dieses Phänomen bekannt, oder stimmt mit meinem Amp bzw. meinen Einstellungen eventuell etwas nicht?

Es sieht so aus, als ob ich die noch nicht upgedatete Version 1.0 habe. Sind die Cabinets in der Folgeversion denn besser abgenommen? Habe leider im Moment keinen Zugang zu einer Midi-Schnittstelle.


Herzliche Dank schonmal an Euch alle,
Ludwig
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Beitragvon Mike the Mechanic » Sonntag 2. März 2008, 12:46

Hallo Ludwig,

ich habe ebenfalls erst seit Kurzem einen (um genau zu sein: HaWes) Flextone III und hänge mich an Deinen Thread an. Mir fällt auch auf, dass die Sounds eines Modells mit unterschiedlichen Boxenmodellen teils drastisch voneinander abweichen. So weit, so gut, das wäre in Natura mit echten Boxen ja auch so.

Aber: macht die Boxensimulation nicht nur für die Abnahme des DI-Outs auf die PA Sinn? Der eingebaute Speaker hat ja schließlich auch seine Charakteristik, die dann auf die Simulation draufgesetzt wird, was nicht unbedingt gut und/oder echt klingen muss. Für mich erschiene es sinnvoller, die Boxensimulation zumindest optional nur für die DI-Outs zu aktivieren. (Weiß jemand von den Flex-Veteranen hier im Forum, ob dies geht?)

Wenn ich jetzt keinen Denkfehler gemacht habe, dann wäre die authentischste Widergabe Deines Lieblingsamps durch Auswechseln des internen Speakers gegen das "Original" bei abgeschalteter Boxensimulation zu erzielen.

Viele Grüße,

Mike
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Beitragvon Ludifix » Sonntag 2. März 2008, 13:32

Hallo Mike,

Dank für deine Nachricht!

Daß die Amp-Modelle bei Verwendung unterschiedlicher Boxenmodelle jeweils anders klingen sollten, macht freilich durchaus Sinn. Allerdings nicht, daß diese alle - sogar die Line6 Standardeinstellungen durchweg unbrauchbar - klingen.

Daß, wie du schreibst, die Boxensimulation nur für die DI-Abnahme und nicht für die Wiedergabe über den internen Speaker gedacht sein könnte, glaube ich nicht, denn: der Flextone III (der einfache) hat ja überhaupt kein DI-Out!

:grrrr

Da ich jetzt im Forum las, daß die Cabinets im Update nicht unbedingt besser sind, bin ich ratlos. Kann doch nicht sein, daß Line 6 mit diesen wirbt, ich dann aber meinen virtuellen Bassman nur als Head und nicht
klassischerweise über die 4x10 spielen kann.

Weiß jemand Rat?
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Beitragvon HaWe » Sonntag 2. März 2008, 17:15

Hallo Ludwig,

ich habe ja keinen Flextone mehr (siehe oben ;-) ) aber .... hast Du auch schon versucht über den Editor (am PC) eine passendere Wiedergabe zu finden?
Dort kannst Du z.B. auf unterschiedliche Mikrosims zugreifen und virtuell deren Position verändern. Das macht einiges aus! Solltest Du also auf jeden Fall ausprobieren.

Ich für meinen Teil habe beim Flextone genauso, wie beim POD im Grunde nie auf die Bezeichnung des Amps geschaut sondern eine für mich passende Kombination rausgesucht, diese auf meine Bedürfnisse hingetweakt und dann auch nur noch diese genutz.
Beim Flextone war das z.B. das Connor-Model. Mit dem habe ich (in den Einstellungen variiert) fast nur gespielt.
Beim POD XTL sind es die Modelle von "VOX AC30", "Cornford", "Plexi silver" und "Plexi".
Hmmm, wenn ich es so recht überlegen, habe ich Fendermodels eigendlich nie genutzt.

Von der Vorstellung, dass man mit einem gemodelten Amp das Original ersetzen kann, sollte man sich m.E. ohnehin frei machen.
Aber zum Musik machen sind sie schon recht gut zu gebrauchen!
HaWe
 

Beitragvon Zerwas » Sonntag 2. März 2008, 18:52

HaWe hat geschrieben:
Von der Vorstellung, dass man mit einem gemodelten Amp das Original ersetzen kann, sollte man sich m.E. ohnehin frei machen.
Aber zum Musik machen sind sie schon recht gut zu gebrauchen!


Jo seh ich genauso. Wer z.B. n Marshallsound haben will, soll sich ein Marshall kaufen damit ist er glücklicher. Aus dem Grund find ichs auch gut, dass Line 6 eigene Ampsimulationen entworfen hat.
Meiner Meinung nach kann man mit viel Geduld Sounds hinbekonnen, die mit Rörenamps durchaus mithalten oder diese sogar übertreffen können.
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Beitragvon Mike the Mechanic » Sonntag 2. März 2008, 21:31

So, angeregt durch diesen Thread habe ich heute experimentiert. Zwischenergebnis ist, dass meine Favoriten auf meinem Flex III XL mit Boxensimulationen besser klingen als ohne, zumindest bei Kellerlautstärke. Wie HaWe schon schrieb, sollte man sich etwas Zeit nehmen, die Boxen- und Mikrosims durchzuprobieren (hat Ludwig aber wohl auch gemacht, wenn ich's recht verstanden habe).

Meine bisherigen Favoriten sind übrigens Line6 Clean (die schreiben sich selbst übrigens ohne Leerzeichen ;-) ) , JCM2000 in verschiedenen Gain-Einstellungen für Crunch und Lead und ein Rectifier für die ganz heftigen Stellen. Im Gegensatz zu Ludwig gehöre ich allerdings auch der Humbuckerfraktion an. Gerade die Hi-Gain-Models klingen über eine (echte) 4x12 IMHO deutlich besser als über die eingebauten Speaker des Combos, aber wen wundert's...

Unter dem Strich bin ich zufrieden. Ich habe übrigens auch noch einen Peavey Classic 50 2x12, der auch gut klingt. Aber zumindest bei den Lautstärken, die meine Band spielt, kommen die Vorzüge der echten Röhre nicht zum tragen.

Viele Grüße,

Mike
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Beitragvon Ludifix » Sonntag 2. März 2008, 23:08

Hi HaWe:

Wie ich sehe wohl auch ein Matchless-Fan! ;) Hast du denn einen Clubman? Gerade die Clubmans sind auch super, gerade für Roots-Music, muß ich als Robert Cray- und JV - Anhänger natürlich mögen ;)

Tatsächlich hatte ich den Flextone bisher noch nicht am PC angeschlossen, habe wie gesagt keine Midi-Möglichkeit. Da kann man tatsächlich das Mikrofon und die Distanz des Mikrofons einstellen? Demnach wäre es also eine Möglichkeit, daß bei meinem Flex einfach der Vorbesitzer etwas anders eingestellt hat, oder?

Jedenfalls habe ich auch nochmal rumgespielt und meine Models klingt mit Cabinets stets - um Äonen - schlechter. Sehr sehr abtörnend - hatte mich vor allem auf den Matchless (den ich mal leihweise im Original hatte) gefreut..

Bin jetzt am überlegen, ob ich den Aufwand mit der Midi-Geschichte jetzt wirklich betreiben und den Flexi auch mal updaten sollte. Zumal ich hier ja gelesen habe, daß er danach mitunter gar nicht mehr funktioniert. Und wie ich mein Glück bei allem Digitalen kenn..
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Beitragvon Guitarmaniac » Montag 3. März 2008, 07:52

Ein Midi-Interface ist nicht teuer und ohne großen Aufwand anzuschließen und zu betreiben. Nur Mut! Hier eine Empfehlung:

http://www.thomann.de/de/maudio_midisport_uno.htm
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Beitragvon schmaasmuck » Montag 3. März 2008, 07:58

irgendwo müsste in der Bedienungsanleitung auch stehn, wie man ein Factoryreset macht....(falls der Vorbesitzer alles verdreht hat)
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Beitragvon HaWe » Montag 3. März 2008, 10:53

Ludifix hat geschrieben:
Hi HaWe:

Hast du denn einen Clubman?


Ja habe ich. Die Dynamik, die dieser Amp hat, schafft ein Modeller nicht.

Und dann habe ich noch einen Twin und einen Pro Junior von Fender, und einen ....... Da sieht das ähnlich aus.

Den direkten Vergleich zwischen Modeler und Orischinoal darf man einfach nicht machen. ;-)

Ansonsten verweise ich auf mein obiges Geschreibsel. ;-)

Ach ja, den Tip von schmaasmuck bezüglich des Factoryresets solltest Du beherzigen.
Möglicherweise ist das schon ein Schritt in die richtige Richtung.
Und maniacs Tip mit dem Midi-Interface kann ich auch nur bestätigen.

Ach ja ... Der Zuhörer hört meist keinen Unterschied, wenn das ganze über eine ordentliche PA geht.
HaWe
 

Beitragvon tom74 » Dienstag 4. März 2008, 00:08

Nur zur Info: Die Mikro-Sims haben nur Einfluss auf den DI-Out Klang, nicht auf den Klang aus den Speakern! An der Mikro Einstellung kann es also zumindest beim Sound aus den Lautsprechern nicht liegen.
Grüße
Tom
tom74
 

Beitragvon Mike the Mechanic » Dienstag 4. März 2008, 08:42

Hallo Tom,

Zitat:
Die Mikro-Sims haben nur Einfluss auf den DI-Out Klang


ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht stimmt. Am Wochenende habe ich mit meinem Flex samt angeschlossenem Notebook mit Line6 Edit experimentiert, und sowohl die Boxenmodelle als auch die Mikrosims haben großen Einfluss auf den Klang. Um ganz sicherzugehen werde ich das nochmal überprüfen.

Gruß,

Mike
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Beitragvon HaWe » Dienstag 4. März 2008, 09:49

Hmm .... ich meine aber auch, dass die Mikrosims Einfluß auf den Ton des Flextones hatten ....... ????
HaWe
 

Beitragvon ChristophK » Dienstag 4. März 2008, 10:53

Also, nach Studium diverser Beiträge im "offiziellen" Line6-Support-Forum scheint es wohl so zu sein, dass zumindest beim Flex3Plus und XL (die mit den XLR-Outs) das Cab- und Mic-Modelling tatsächlich gesplittet ist:

Demnach liegen liegen Cab- und Mic-Modelle (A.I.R.) generell nach dem FX-Return, wobei die Mic-Modelle nicht auf die Endstufe und damit die Speaker gehen, sondern nur in den DI-Outs präsent sind.

Ich bin grad im Büro und kann es erst heute abend mal an meinem Flex3XL ausprobieren. Aber es spricht noch ein anderes Argument für diese These: Ihr erinnert Euch an den Bug im Line6 Edit 3.0, wo die Einstellung "SM58OffAxis" in Wirklichkeit "NoMic" ist? Das fällt ja auch erst auf, wenn man die DI-Outs benutzt.
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Beitragvon tom74 » Dienstag 4. März 2008, 23:18

Im Handbuch zum Flextone steht:
"Die Modelle 112+ und 212 enthalten sogar Direktausgänge mit dem von Line 6 entwickelten A.I.R. II-Verfahren, das selbst bei Direktverbindungen einen durch und durch “ampigen” Sound garantiert."
Ich bin sehr sicher, dass nur die DIs mit AIR II versehen werden. Sonst würde man ja doppelt mikrofonieren, wenn man den Amp mit Mikro abnimmt: SM57 PA Signal würde dann mit einem echten SM57 abgenommen...
tom74
 

Beitragvon HaWe » Mittwoch 5. März 2008, 12:58

tom74 hat geschrieben:
Sonst würde man ja doppelt mikrofonieren, wenn man den Amp mit Mikro abnimmt: SM57 PA Signal würde dann mit einem echten SM57 abgenommen...


Da hast Du ja vollkommen recht, aber ich meine es hatte Einfluß ....
Ist aber bei mir auch schon eine ganze Zeit her, dass ich meine Sounds für den Flextone erstellt habe.

Am besten kontrolliert es mal jemand, der einen Flextone mit PC-Anschluß hat.
HaWe
 

Beitragvon Mike the Mechanic » Mittwoch 5. März 2008, 18:56

Zitat:
Am besten kontrolliert es mal jemand, der einen Flextone mit PC-Anschluß hat.

Mach' ich heute Abend.

Gruß,

Michael
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Beitragvon tom74 » Mittwoch 5. März 2008, 22:46

Ich habe einen Flextone mit PC-Anschluss.
Probier's auch mal aus. Aber lass Dich nicht täuschen, der Sound verschwindet nach der Umstellung kurz. Danach denkt man vielleicht es hätte sich was geändert, ist aber wirklich nicht so.
tom74
 

Beitragvon Mike the Mechanic » Donnerstag 6. März 2008, 10:22

Zitat:
der Sound verschwindet nach der Umstellung kurz. Danach denkt man vielleicht es hätte sich was geändert, ist aber wirklich nicht so.

Bestätigt. Genau so ist es.

Viele Grüße,

Mike
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Beitragvon Ludifix » Donnerstag 6. März 2008, 13:56

So ein Mist,

dadurch scheint mir die Funktion des Flextone III (nix plus, nix XL) aber doch stark eingeschränkt.. :(

Sehr enttäuschend die ganze Geschichte. Jedenfalls bin ich mit den Sounds nach wie vor sehr unzufrieden, getweakt habe ich wie ein Wahnsinniger und muß sagen, daß der Aufwand nun in keiner vernünftigen Relation zum Gewinn steht, da letzterer - jedenfalls für meine Ohren - ausbleibt.
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Beitragvon ChristophK » Donnerstag 6. März 2008, 16:42

Zitat:
dadurch scheint mir die Funktion des Flextone III (nix plus, nix XL) aber doch stark eingeschränkt..

Naja, der einfache Flex hat eben keinen DI-Ausgang. Da musst Du dann entweder den Kopfhörer-Ausgang nehmen (was natürlich die Speaker stumm schaltet und damit nichts für die Bühne, aber was für's Studio ist) oder mit einem echten Mikro abnehmen - machen auch viele Flextöner, die nicht mit dem DI-Sound zufrieden sind. Alle anderen Flextone-Features wie tollen Klang, Programmierbarkeit, Flexibilität etc. hast Du natürlich auch mit dem kleinsten Modell.

Und dass Mic- und Cab-Simulation getrennt sind (Mic nur über die DI-Outs) finde ich genau "richtig" und praxisorientiert: Du stellst z.B. Deinen Sound über die Speaker anhand von Amp-Model und Cab-Model ein, bis es geil klingt (und geil klingen kann ein Flextone zweifellos) und optimierst dann den Sound der DI-Outs durch die Wahl des passenden Mic-Models.
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Beitragvon georg Lambert » Mittwoch 2. April 2008, 01:11

Nach meiner Erfahrung hört man alle verschiedenen Mikros oder verschiedenen Lautsprechereinstellungen auch am Lautsprecher des Amp selber und nicht nur am DI Ausgang. Habe den Flex Plus. Ein vernünftiges Tweaken ist auch nur mit PC möglich, obwohl die Werkseinstellungen der 32 Amps schon ganz gut klingen.
Ich habe ca. 4 Wochen mit ca. 4 Stunden pro Tag gebraucht, um einigermaßen gute Sounds einzustellen. Auch heute noch klingt zb. der Matchless mekwürdig, wenn ich länger z.B. den Mesaboogie Triple gespielt habe. Dann klingt aber der Chieftain wieder ok, wenn ich ihn weiter spiele. Das Ohr braucht einige Zeit, um sich anzupassen bei diesen gemodelten Sounds. Meine Favoriten sind Mesa Tripple, Soldano, Marshall Siver Jubilee, Buddha Twinmaster, Fender Bassman, mit denen ich das meiste spiele. [font=Arial] [/font]javascript:emoticon(':guitar2')
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Beitragvon Guitarmaniac » Mittwoch 2. April 2008, 19:22

Gut, die verschiedenen Cab-Sims SOLL man ja auch über die Lautsprecher hören! Bei den Mikros bin ich mir da nicht so sicher...
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Beitragvon ChristophK » Mittwoch 2. April 2008, 19:55

Hab's gestern an meinem Flex3XL ausprobiert: Es ist definitiv so, dass die XLR-Ausgänge und der Kopfhörer-Ausgang sowohl die Cab-Sims als auch die Mikro-Sims enthalten (logischerweise), über die eingebauten Lautsprecher aber NUR die Cab-Sims rausgehen. Probiert es einfach aus mit Line6 Edit und wählt dort ein anderes Mikro-Modell bzw. "kein Mikro", dann hört man es am besten: Drastische Änderung im Kopfhörer (bei "Kein Mikro" z.B. sehr höhenlastig), keinerlei Änderung über die Speaker. Ist also so wie ich oben sagte. Mein aktueller Lieblingssound ist z.B. ein JCM800 (programmiert vom guido :king) und der hat als Mikro ein "67 Off Axis". Klingt speziell bei diesem Sound viel besser als das oft verwendete "57 Off Axis" - was man aber eben nur über die XLR-Outs hört, über die Speaker macht's keinen Unterschied.

PS - Wie immer der Hinweis: Mit dem Flex NICHT die Edit-Version 3.0, sondern die gute alte 2.03 benutzen - Ihr wisst schon, der böse Mikro-Model-Bug.
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Verschiedene Mikroeinstellung am Amp nicht hörbar

Beitragvon georg Lambert » Freitag 18. April 2008, 00:08

Hallo CKO,
du hast recht, die verschiedenen Mikroeinstellungen sind nur im XLR Ausgang wirksam. hatte mich da geirrt.
Vielen Dank für den Hinweis.....

georg
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Beitragvon whiteaxxxe » Freitag 18. April 2008, 13:13

wenn man ein line6 (oder das irgendeinen anderen herstellers) in einen amp geht, der einen gitarren-speaker antreibt, dann sollte man schon die mikros und die speakersimulationen weglassen.

im "normalfall" nimmt ein mikro ja eine gitarrenspeaker ab. wenn man das so amcht, dass man mikro und speaker im line6-gerät einschaltet, dann spielt man ja wuasi über einen amp -speaker - mikro und schickt dann das ganze wiederum nochmal in einem amp über einen zweiten gitarren-speaker.

dass diese ergebnisse nicht zufriendestellend und dumpf und matt sind, dürfte klar sein.

also: wenn du über dein gerät vor einen git-amp hängst, solltest du mikros und speaker im gerät ausschalten. dann stellt sich die ganze sache völlig anders dar.

ausserdem sind im gegensatz zu einem "echten" amp in den line6-geräten überall compressoren (meistens jedenfalls) eingeschaltet. das hast du bei einem echten amp eben nicht. also solltest du die auch mal auschahlten, dann kann du was, was du vergleichen kannst.

die cab-sims machen ja nur sinn, wenn man damit direkt über eine pa oder im studio über studio-monitore spielt, sie sollen ja eben die nicht vorhandenen git-speaker ersetzen. das line6-gerät soll ja die gesamte kette aller sounddefinierenden elemente darstellen. also kannst du das nicht deinem gerät anlasten, wenn du mit einem zusätzlichen git-speaker und mikros das signal weiter verfremdest.

gitarren-speaker scheiden das signal bei ca 4-5 khz ab. wenn du zwei solcher tiefpässe hintereinander betreibst, wird das signal naturgemäss dumpf und matt.
Musik ist der Film im Kopf des Zuhörers.

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Beitragvon ChristophK » Mittwoch 23. April 2008, 14:48

Zitat:
die cab-sims machen ja nur sinn, wenn man damit direkt über eine pa oder im studio über studio-monitore spielt, sie sollen ja eben die nicht vorhandenen git-speaker ersetzen.

Generell hast Du vollkommen recht, aber speziell bei den Flextones ist das doch ein bisschen anders: Deren Speaker sind bewusst neutral und bringen relativ viel Höhen, so dass man schon mit den digitalen Speakermodellen arbeiten kann und soll. Beispielsweise macht es bei einem Marshall-Model schon einen deutlichen Unterschied (auch und gerade über die Flextone-Speaker), ob ich z.B. G12T oder V30 emuliere. Nur einige sehr cleane Sachen, z.B. das Line6-Clean-Model klingen im Flex auch ganz ohne Speakersimulation gut. Das selbe gilt im übrigen für andere "neutrale Lautmacher", wie z.B. die Tech21 Power Engines oder den Atomic Reactor.
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Beitragvon Doc » Mittwoch 23. April 2008, 15:16

CKO hat geschrieben:
Zitat:
die cab-sims machen ja nur sinn, wenn man damit direkt über eine pa oder im studio über studio-monitore spielt, sie sollen ja eben die nicht vorhandenen git-speaker ersetzen.

Generell hast Du vollkommen recht, aber speziell bei den Flextones ist das doch ein bisschen anders: Deren Speaker sind bewusst neutral und bringen relativ viel Höhen, so dass man schon mit den digitalen Speakermodellen arbeiten kann und soll. Beispielsweise macht es bei einem Marshall-Model schon einen deutlichen Unterschied (auch und gerade über die Flextone-Speaker), ob ich z.B. G12T oder V30 emuliere. Nur einige sehr cleane Sachen, z.B. das Line6-Clean-Model klingen im Flex auch ganz ohne Speakersimulation gut. Das selbe gilt im übrigen für andere "neutrale Lautmacher", wie z.B. die Tech21 Power Engines oder den Atomic Reactor.


Jaaa---und neiiiin. 8) Für den Flextone kann ich jetzt nicht sprechen, aber weder die PE noch Atomics, aber auch nicht die Speaker des Flex sind FRFR. Ich denke daher, daß es damit OHNE Cab- Sim besser klingt (meiner eigenen Erfahrung nach).
Und natürlich macht es einen Unterschied, ob ein GT12T oder ein V30 emuliert wird. Es kommt eine andere Filterung/EQing zum Einsatz. Das verändert natürlich den Sound entscheidend.

Im Übrigen finde ich, daß es eine geniale Entscheidung von Line 6 war, in der Spider Valve - Serie endlich echte
Celestion V30- Speaker zu verbauen und nicht irgendwelche pseudo-neutralen "Custom"- Speaker.
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Beitragvon ChristophK » Mittwoch 23. April 2008, 16:08

Zitat:
Im Übrigen finde ich, daß es eine geniale Entscheidung von Line 6 war, in der Spider Valve - Serie endlich echte
Celestion V30- Speaker zu verbauen und nicht irgendwelche pseudo-neutralen "Custom"- Speaker.

Damit verlierst Du aber wieder ein Stück Flexibilität: Bestimmt klingen die echten V30er im SV besser als emulierte V30 über die Flex-Speaker. Aber beim Flex kann ich zwischen verschiedenen Speakeremulationen wechseln und bekomme auch - relativ originalgetreu - den entsprechenden Soundcharakter. Das dürfte beim SV durch die starke Eigenfärbung der V30 nicht mehr möglich sein - oder?

Es ist glaube ich eine Frage Flexibilität vs. lebendiger Sound: Das eine Extrem wäre z.B. ein Floor POD + Aktivmonitor (ultraflexibel, aber steril), das andere Extrem ein Spider Valve oder ein "richtiger" Röhrenamp (unflexibel, aber "echter" Sound). Der Flex liegt da genau in der Mitte und macht das eigentlich gar nicht schlecht: Ich liebe ihn gerade deshalb, weil ich ihn sowohl auf großen Bühnen (Speaker für den Bühnensound + DI-Outs -> PA) als auch im kleinen Club (Flex pur) mit überzeugendem Sound nutzen kann. Im Club hätte vermutlich ein SV ein paar Vorteile (wenn ich auf V30-Sound stehe ;-)), auf der großen Bühne brauch ich eigentlich gar keinen Amp und wäre z.B. mit 'nem POD X3Live besser dran.

Da liegt doch eigentlich nahe, dass Line6 mal einen "Flextone Valve" mit der Röhrenendstufe des SV und richtigen V30 rausbringt? Oder einfach nur Röhrenendstufe + V30 zum Anschluss an einen POD. Das wär's doch! Sagt da der Buschfunk schon was dazu?
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Beitragvon Mike the Mechanic » Mittwoch 23. April 2008, 16:13

Zitat:
Im Übrigen finde ich, daß es eine geniale Entscheidung von Line 6 war, in der Spider Valve - Serie endlich echte
Celestion V30- Speaker zu verbauen und nicht irgendwelche pseudo-neutralen "Custom"- Speaker.

... wenn man davon absieht, dass V30 knapp 6 kg pro Stück auf die Waage bringen, die Customs dagegen nur 3,3. In einem Flex XL (2 x 12) macht das den Unterschied zwischen gerade noch tragbar und unzumutbar aus.
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Beitragvon ChristophK » Mittwoch 23. April 2008, 16:21

Was wiegt denn dann der Spider Valve 2x12??? Das muss ja ein ziemlicher Brocken sein! Mein Flex III XL ist mit schätzungsweise 25 kg wirklich nur noch gerade so tragbar.

Das Hauptproblem bei den Valves sind für mich die Effekte: Ich spiele viel mit getimten Delays (á la U2) - wenn ich die am Valve genau editieren könnte und auch die Auswahl so groß wie beim Flex III wäre, hätte ich vermutlich schon einen.
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Beitragvon Doc » Mittwoch 23. April 2008, 17:07

Das hört man ja sehr häufig (u.a. im USA- Line 6- Forum von Leuten wie Crusty Old Rocker) mit dem angeblichen Verlust von Flexibilität und Authentizität, wenn man andere Speaker als die Line 6 Customs benutzt.
Das ist IMO alles Quark. Machen wir uns nichts vor:
Über eine 1x12" oder 2x12" die Sim einer 4x12" zu legen, egal ob mit G75 oder V30, funktioniert halt nur begrenzt und theoretisch, solange der letztendliche Schallwandler/Lautsprecher NICHT komplett FRFR ist, da ja mit Impulses gearbeitet wird.

Ich selbst verstärke mein PodX3L teilweise über meinen SV 1x12".
Das klingt einfach nur gut, und nicht "nach V30".

Was die Effekte des SV angeht, gebe ich CKO Recht mit der eingeschränkten Editierbarkeit. Ist halt basic. :)
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Beitragvon HaWe » Mittwoch 23. April 2008, 17:24

Eine Überlegung für rückengeplagte Flextone III XL - Besitzer könnte der Austausch der Speaker gegen Jensen 12" Neodym - Speaker sein.
Der Jensen Neodym klingt etwas neutraler, als der V30 und ist mit nur 2,5 kg zudem um einiges leichter.

Ich betreibe meinen Clubman mit einer offenen 1x12" Box mit dem Jensen Neodym von Tube Town und das klingt hervorragend.
Besser, als mit meiner geschlossenen 2x12" V30.
Und zusammen ..... wird es rrrrichtig fett. ;-)
HaWe
 

Beitragvon Mike the Mechanic » Mittwoch 23. April 2008, 18:19

Hi HaWe,

Zitat:
und ist mit nur 2,5 kg zudem um einiges leichter.


die Jensen Neodym wiegen sogar nur 2,0 kg (in meinem Peavey Classic 50 stecken zwei davon). Leider hat die bisher niemand in einem Flex getestet, zumindest kam keine Resonanz auf meinen entsprechenden Thread.

Viele Grüße,

Mike
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Beitragvon HaWe » Sonntag 27. April 2008, 20:02

Mike the Mechanic hat geschrieben:
..in meinem Peavey Classic 50 stecken zwei davon..


Na, das wäre doch die beste Gelegenheit für Dich, das mal auszutesten? ;-)
HaWe
 

Re: Mein Flextone III klingt nur ohne Cabinet-Boxen gut..?!

Beitragvon Blue-Lew » Freitag 10. Oktober 2008, 18:58

verstehe ich das richtig und die Mikrosims hätten demnach auch keinen Einfluß auf das, was aus dem Kopfhörer kommt, AIR demnach für den III-er (ohne nix) überhaupt nicht verfügbar? Kann das leider momentan nicht überprüfen.

Ich persönlich finde übrigens, der Flextone klingt besser über Kopfhörer als über die Original-Speaker. Die DI-Outs am XL gefallen mir nicht. Aber das ist natürlich Geschmackssache.
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Re: Mein Flextone III klingt nur ohne Cabinet-Boxen gut..?!

Beitragvon ChristophK » Sonntag 12. Oktober 2008, 22:43

Blue-Lew hat geschrieben:
verstehe ich das richtig und die Mikrosims hätten demnach auch keinen Einfluß auf das, was aus dem Kopfhörer kommt, AIR demnach für den III-er (ohne nix) überhaupt nicht verfügbar?

Nein, AIR (Mikrosim) ist natürlich sowohl auf dem DI- als auch dem Kopfhörersignal drauf. Nur nicht in dem Signal, was aus den internen Speakern kommt, da ist nur die Speaker-Simulation mit drauf. Dieses Verhalten gibt Dir übrigens Gelegenheit, das DI-Signal "feinzutunen": Ich programmiere meine Flextone-Sounds mit Amp- und Speakersimulation, so dass sie aus den internen Speakern in Live-Lautstärke astrein tönen. Und dann höre ich über Kopfhörer bzw. mit den DI-Ausgängen über die PA ab und suche das Mikro-Modell (AIR), welches am besten passt. Der Sound über die Speaker verändert sich dadurch nicht. So bin ich inzwischen ganz zufrieden mit den Flextone-DI-Outs.
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